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Was Lügde-Besucher genießen / Touristinfo vermeldet deutlichen Anstieg der Gästezahlen

Wie im Auenland von „Herr der Ringe“

Lügde. Wer als Tourist die Emmerstadt besucht, genießt hier, neben einem Gang durch die Altstadt, allem die Natur. „Ein Gast aus den Niederlanden hat gesagt, in der hügeligen Landschaft fühle er sich ein bisschen wie im Auenland von ,Herr der Ringe’“, sagt Carolin Nasse. Damit nennt die Mitarbeiterin der Lügder Touristinfo ein exemplarisches Beispiel für die Wahrnehmung der hiesigen Reize durch Auswärtige.

veröffentlicht am 14.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:55 Uhr

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Juliane Lehmann

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Juliane Lehmann Reporterin zur Autorenseite
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Welchen Effekt die von ihr gestreute Lügde-Werbung trägt, weiß die im Rathaus arbeitende Marketing-Fachfrau zwar nicht. Aber die jüngsten Zahlen des Statistik-Landesamtes „IT.NRW“ können sie nur freuen: Nach mehrjähriger Durststrecke mit teils bis heute unerklärlichen Einbrüchen haben 2013 deutlich mehr Touristen die Emmerstadt angesteuert als noch 2012: Zwischen Januar und November des vergangenen Jahres beherbergten die zehn Hotels, Gasthöfe und Pensionen sowie der Campingplatz der Großgemeinde insgesamt 8368 Gäste. „Das ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 ein Plus von 25,9 Prozent“, konnte Nasse jetzt auch während der Versammlung des „Lügde Marketing“-Vereins berichten. Sie schließt daraus: „Unsere Bemühungen tragen Früchte.“

Der Durchschnittstourist hielt sich zwei Tage in Lügde auf. Die 813 ausländischen Gäste (plus 52,2 Prozent) blieben sogar fast zweieinhalb Tage lang. Die Aufenthalte aller Touristen addiert, kamen 17 975 Übernachtungen zusammen – ein Anstieg von 8,3 Prozent.

Übrigens: Ein freundliches „Goedendag! Hartelijk welkom!“ im Begrüßungsvokabular können die Lügder sich durchaus merken. Denn die 382 angereisten Niederländer stellen nahezu die Hälfte der ausländischen Lügde-Touristen. Aber auch Dänen, Schweizer und Polen steigen zunehmend in Lügdes Hotels ab. Möglich allerdings, dass es sich bei Letzteren weniger um Touristen handeln könnte als um Geschäftspartner der expandierenden „Bega Möbel“-Gruppe.

Gern wüsste Carolin Nasse, wieviele Tagestouristen die Emmerstadt ansteuern. Aber deren Anzahl wird nirgends erfasst. Doch die Fachfrau ist sicher: „Es gibt viel Potenzial in diesem Bereich.“ Denn bundesweite Studien hätten ergeben: „Jeder von ihnen gibt im Durchschnitt 27,70 Euro in Gastronomie und Einzelhandel aus. Sie sind also wirtschaftlich noch bedeutender als Übernachtungsgäste“, betont Nasse.

Gut möglich übrigens, dass sie bald noch deutlich mehr über Lügdes Touristen erfährt. Demnächst wollen Detmolder Studenten nämlich die Gäste der Emmerstadt befragen.

Idylle pur wie hier im Meintetal kommt bei Lügde-Touristen besonders gut an. Denn unter ihnen finden sich viele Naturliebhaber.Archiv/jl



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