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Was Katrin Buhr ihr Garten bedeutet / Sonntag offene Pforte

„Wie ein Bild, an dem ich male“

Elbrinxen (jl). „Ich möchte das teilen, woran ich mich freue“, sagt Katrin Buhr. Eine große Freude der 46-Jährigen ist ihr Garten in Elbrinxen. Am kommenden Sonntag, 26. August, von 11 bis 18 Uhr lädt sie deshalb alle neugierigen Gartenfans zu sich ein.

veröffentlicht am 24.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:21 Uhr

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Die Besucher erwartet auf etwa 1500 Quadratmetern ein bunter Mix aus teils alten Bäumen, Sträuchern und Stauden. Reizvoll zudem: Der Garten, der auch einen Teich beherbergt, liegt direkt am Waldrand und wird von zwei Bächen eingerahmt.

2011 nahm Katrin Buhr erstmals an der Aktion „Offene Gärten in Lippe“ teil. Die gute Erfahrung ließ sie dabeibleiben, denn: „Da kommen Menschen, die die Natur genauso lieben wie ich. Und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, macht Spaß.“

So wenig Zeit ihr neben der Arbeit im Lügder Rathaus mitunter auch bleibt – „ich gucke jeden Tag in den Garten“, sagt Buhr. Wenn das Wetter passt, hält sie sich vor allem an den Wochenenden viel hier auf.

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Was der Garten ihr bedeutet: „Er ist meine Oase und ein bisschen wie ein Bild, an dem immer weitermale. Ein Werk, was nie fertig wird, sondern einem ständigen Wandel unterworfen ist.“ Wenn sie sich in ihrem grünen Paradies aufhält, und vielleicht unter der großen Magnolie in einer Mitte im Schatten sitzt, kann sie abschalten. „Das ist dann fast meditativ.“

Doch auch, wenn sie mal geladen ist, hilft ihr die Arbeit im Grünen, die sie aber nicht als solche empfindet: „Wenn ich mich abreagieren muss, kann ich Holz hacken“, erzählt sie lachend.

Und was tut eine Gastgeberin in den Tagen, bevor sie ihren Rückzugsort für einen Tag öffentlich macht? Geht jetzt das große Unkraut-Zupfen los? „Natürlich ist es ein Ansporn, sich ein bisschen anzustrengen, denn man will ja einen aufgeräumten Garten präsentieren“, gibt Buhr zu. Generell aber versuche sie immer, ihren Garten schön zu halten. Das schlechte Wetter im Juli nahm ihr allerdings zeitweise die Lust dazu. „Ich versuche nur noch, das große Unkraut zu entfernen“, sagt sie. „Aber in die Ecken gehe ich nicht mehr.“

Apropos: Gibt es auch Pflanzen, die sie in ihrem Garten gar nicht mag? Da muss sie nicht lange überlegen: „Ackerwinde finde ich ganz furchtbar, weil sie alles überzieht.“

So ganz allein ist die Elbrinxerin bei der Gartenpflege allerdings nicht. „Mein Vater mäht den Rasen, und meine Mutter rupft auch mit Unkraut.“ Und auch bei größeren Schneidarbeiten helfe die Familie. Die legte den Garten auch vor über 40 Jahren an – weshalb ihn heute ein stattlicher Baumbestand ziert.

Allerdings soll es am Sonntag in Katrin Buhrs Garten bei einer Tasse Kaffee nicht nur Pflanzen zu sehen geben, sondern auch Kunst. Traudel Heidrich und Mascha Thiele wollen insgesamt rund zwei Dutzend Bilder ausstellen. „Die fügen sich gut in den Garten ein“, findet die Gastgeberin.

Katrin Buhrs Garten liegt an Elbrinxens Oberer Dorfstraße 53 und ist zudem ausgeschildert (Eintritt frei).

Am Sonntag zu erkunden: Katrin Buhrs Oase in Elbrinxen. Fotos: Offene Gärten Lippe, jl



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