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So unterschiedlich kreuzen die Lügder an / Wahlbeteiligung variiert diesmal zwischen 46,5 und 86,3 Prozent

Wer wo die meisten Stimmen bekam – oder auch nicht

Lügde. Je kleiner das Dorf, desto mehr gehen wählen: In Harzberg haben am Sonntag 86,3 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Kreuzchen gemacht – das war Spitze in Lügde. Ganz anders sah es im Kloster der Kernstadt aus: Hier gingen nur 46,5 Prozent aller Berechtigten an die Urnen. Gemessen an den 71,5 Prozent Bundesdurchschnitt stehen die Lügder mit einer Wahlbeteiligung von 73,1 Prozent aber noch ganz gut da; die Mühe der 120 Wahlhelfer war also nicht vergebens.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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In zwei Ortsteilen hatte der siegreiche CDU-Kandidat Christian Haase besonders viele Fans: In Wörderfeld und Köterberg votierten jeweils 60,9 Prozent für ihn. Ganz anders in Rischenau II: Dort bekam er nur 39,3 Prozent der Stimmen. Hier schaffte seine letztlich erfolglose SPD-Kontrahentin Petra Rode-Bose indes 45,1 Prozent. Ihr bestes Lügder Einzelergebnis half ihrer Gesamtquote von 31,3 Prozent aber auch kaum weiter. Denn in Köterberg bekam die Sozialdemokratin nur 13 Prozent der Kreuzchen.

Bei den Lügder Zweitstimmen vereinigten die beiden größten Parteien noch mehr Stimmen auf sich als im Bundesdurchschnitt. Der CDU vertrauten hier 42,6 Prozent der Wähler, während die SPD sogar auf 34,4 Prozent kam. Die kleineren Parteien erhielten entsprechend noch weniger Stimmen als in Gesamtdeutschland. Die Grünen kamen in Lügde auf 5,9 Prozent und die AfD auf immerhin 3,7.

Dass es aus dem Wahlkreis Höxter/Lippe II, zu dem Lügde gehört, mit dem Beverunger Hasse nur ein Kandidat aus dem Kreis Höxter in den Bundestag geschafft hat, wird aufgewogen durch das Ergebnis des Wahlkreises Lippe I: Dort ziehen neben Sieger Dirk Becker (SPD) gleich zwei Christdemokraten in den Bundestag ein: Sowohl Cajus Caesar als auch Heinrich Zertik rutschen über ihre Listenplätze ins Parlament. Caesar belegte in der Liste Rang 17, und für Zertik war Platz 48 das Ticket nach Berlin – dabei hatte für den 56-Jährigen direkt niemand votiert. jl



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