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Musikalische Früherziehung ist im katholischen Kindergarten ein Höhepunkt der Woche

Wenn Herr Tabet mit seiner Gitarre kommt

Lügde (jl). „Wenn Herr Tabet kommt, dann freuen sich die Kinder immer“, sagt Angelika Rimmert – und meint damit die wöchentliche Dreiviertelstunde am Dienstagmorgen, wenn der Musiker mit seiner Gitarre den Alltag der Vorschulkinder im katholischen Kindergarten in Lügde aufmischt. Denn dann steht die „musikalische Früherziehung“ auf dem Programm – mit gemeinsamem Singen, dem Spielen von Schlaginstrumenten sowie Klangübungen. Und mit ein bisschen Toben.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:21 Uhr

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Natürlich stimmen auch die Kindergartenleiterin und ihre Mitarbeiterinnen mit den Kindern immer wieder Lieder an. „Aber es ist ein großer Unterschied, ob eine Erzieherin oder ein Musikpädagoge das macht. Bei Externen hören die Kinder anders zu“, weiß Rimmert, die es auch wichtig findet, „dass Herr Tabet ein Mann ist“, weil ihre Schützlinge sonst meist nur von Frauen umgeben sind.

Mit der musikalischen Früherziehung haben alle Beteiligten nur beste Erfahrungen gemacht. „Sie fördert das Taktgefühl, befreit und lockert, und die Kinder haben bei Aufführungen die Möglichkeit, auf der Bühne zu stehen“, zählt Zine Tabet ein paar der Wirkungen auf.

„Das formt den Menschen. Jeder soll seine Chance bekommen“, ergänzt Georg-Jescow von Puttkamer, Geschäftsführer der S & H-Stiftung, die das Projekt zusammen mit der Sparkasse Detmold seit dem Start vor gut einem Jahr mit bisher insgesamt 2000 Euro gefördert hat. Deshalb müssen die Eltern der derzeit zehn jungen Teilnehmer nur fünf Euro pro Monat für die vier wöchentlichen Lektionen bezahlen.

Deren Effekt wird auch zu Hause spürbar: „Über die Musik können die Kinder gut ihre Gefühle ausdrücken“, hat Bärbel Köster von der Musikschule Lügde beobachtet.

Mit-Initiator von Puttkamer wünscht sich natürlich, dass die Früherziehung nicht die einzige Begegnung der Kinder mit Musik bleibt. Seine Hoffnung: „Vielleicht lässt sich das Interesse in den Besuch der Musikschule oder die Mitwirkung zum Beispiel im Blasorchester überführen.“

Die nächste Gelegenheit, die Lügder Kinder zu hören, bietet ein Konzert am 23. Juni um 15 Uhr in der Grundschule Rischenau.

Auch Rock‘ n’ Roll finden die Lügder Kinder toll.

Unten: Zine Tabet lehrt die Teilnehmer der musikalischen Früherziehung nicht nur Taktgefühl.

Fotos: jl



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