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Gebühr bleibt 2010 aber konstant / Einnahmen helfen bei Schuldenabbau

Wenn alle am Wasser sparen, steigt irgendwann der Preis

Lügde (jl). Wer spart, lebt günstiger – sollte man meinen. Eine der großen Ausnahmen ist jedoch das Trinkwasser. Denn anders als in den durch Trockenheit gebeutelten Regionen der Erde gibt es bei uns bisher in der Regel genug Wasser. Die öffentlichen Leitungen in Ordnung zu halten, damit es in der gewohnten Qualität aus dem Hahn fließt, kostet jedoch Geld. Derweil geht der Verbrauch zurück. Die Folge: Der Wasserpreis steigt. Die Lügder haben das erst im Januar 2009 erlebt: Weil das Wasserwerk in den Jahren zuvor jeweils ein dickes Minus eingefahren hatte, wurde der Preis für einen Kubikmeter Frischwasser auf 1,65 Euro erhöht. Zudem stieg die Grundgebühr damals von vier auf sechs Euro. Mit den seither erzielten Mehreinnahmen sollen die angesammelten Fehlbeträge von 2007 (93 000 Euro) und 2008 (69 000 Euro) ausgeglichen werden. Für das zu Ende gehende Jahr rechnet Bauamtsleiter Günter Loges, der nebenher auch das Geschäft im Lügder Wasserwerk managt, dann mit einem Überschuss von immerhin rund 43 000 Euro. Der soll 2010 dann auf fast 60 000 Euro steigen. Im Plus liegt das Wasserwerk dennoch nicht, denn die Stadt muss für seine Schulden Darlehen abzahlen. Auch müssen im kommenden Jahr unter anderem mehrere Hochbehälter saniert werden. Allein das dürfte 50 000 Euro kosten.

veröffentlicht am 17.12.2009 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

In Lügde bleiben die Wassergebühren 2010 konstant.
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Erfreulich immerhin: Im nächsten Jahr soll sich am aktuellen Frischwasserpreis nichts ändern. Denn Günter Loges, hatte bei seiner Berechnung im Herbst 2008 schon einkalkuliert, dass auch in den nächsten Jahren immer weniger Lügder immer weniger Wasser verbrauchen werden und daran seine Empfehlung für die seinerzeitige Preisanhebung ausgerichtet. Flossen 2008 noch 427 300 Kubikmeter durch die Leitungen, so hat Loges seine Prognose für 2010 schon auf 420 000 Kubikmeter heruntergeschraubt. Derzeit liegt der Pro-Kopf-Verbrauch pro Tag bei 104 Litern. – Jetzt hat, als letzte Instanz, auch der Lügder Rat die Gebührenberechnung abgesegnet.



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