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Freiwillige ziehen in Lügde und Rischenau zum Sammeln los

Weniger Müll – in der Kernstadt aber nur auf den ersten Blick

Lügde/Rischenau. „Der Kleinkram ist deutlich weniger geworden“, stellt Mario Trompeter fest, der die Teams für die Rischenauer Aktion „Sauberes Dorf“ betreute. Ein paar große Brocken wurden gefunden. „Plastikspielzeug und Treckerreifen – ansonsten gerade einmal fünf Säcke voll Unrat, darunter weniger als zehn Flaschen“, bilanziert Trompeter.

veröffentlicht am 14.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:41 Uhr

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Deutlich weniger achtlos weggeworfenen Müll als früher sammelten am Samstag auch rund 40 Freiwillige in Lügde. Heinz Jürgen Leßmann hatte als Erklärung auch gleich sowohl das Dosenpfand parat als auch ein möglicherweise gestiegenes Umweltbewusstsein. Hier widersprach jedoch Ordnungsamtsleiter Karl-Heinz Köhne: „Wir müssen den Bauhof immer wieder losschicken, um Sperrmüll aus der Botanik einsammeln zu lassen. Und das, obwohl wir Sperrmüll kostenlos abholen und das wilde Entsorgen richtig teuer werden kann.“

Oberhalb der Kirchberghütten lädt einer anhängerweise Müllsäcke ab, die ebenfalls regelmäßig vom Bauhof abgefahren werden müssen. Jeden zweiten Morgen wird der Emmerauenpark vom Bauhof durchforstet. „Wir schauen dabei vor allem auch auf Glasscherben wegen der Verletzungsgefahr für Kinder.“

Und so rechnete Köhne vor, „dass ist die Müllmenge, die aus der Natur geholt wird, insgesamt in etwa gleich geblieben ist.“ Am Tag zuvor hatte bereits die OGS Müll eingesammelt; nun waren 25 Jungfeuerwehrleute mit ihren Betreuern und 15 Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins unterwegs. „Im nächsten Jahr wollen wir die breite Bevölkerung ansprechen“, bekundete Leßmann. „Dann hat der Einzelne weniger zu tun, wir können die Sammelfläche ausweiten und nach der Arbeit haben wir gemeinsam noch mehr Spaß beim Würstchengrillen.“ yt

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Weniger Kleinkram, aber ein paar große Brocken – diese Ausbeute meldet Mario Trompeter (7. v.re.) für Rischenau. yt

In Lügde machte der Heimat und Museumsverein gemeinsame Sache mit der Jugendfeuerwehr. yt



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