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Infos gibt‘s heute im Schulausschuss

Was kostet die OGS die Eltern anderswo?

Lügde. Wie hoch sind eigentlich die Gebühren, die Eltern für die Betreuung ihrer Kinder in den beiden offenen Ganztagsschulen (OGS) in Lügde und Rischenau bezahlen müssen? Wird in der Emmerstadt mehr Geld verlangt als anderswo? Oder weniger? Das wollte die SPD im November im Schulausschuss von der Stadtverwaltung wissen.

veröffentlicht am 17.04.2016 um 13:34 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:42 Uhr

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Die Antwort bekommen die Politiker – und alle neugierigen Eltern – heute. Für die um 18 Uhr in der Mensa der Johannes-Gigas Schule auf dem Ramberg beginnende öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kindertagesstätten und Schulen hat die Stadt zum Vergleich die OGS-Gebühren aus neun anderen lippischen Städten und Gemeinden aufgelistet.

Beim Blick in die Tabelle fällt auf: Sowohl die Einkommens-Staffelung als Maßstab für die Elternbeiträge als auch die zu zahlenden Summen variieren in den unterschiedlichen Kommunen erheblich. So müssen Eltern mit Jahreseinkünften von maximal 12 500 Euro in Lügde monatlich 10 Euro für die Betreuung eines Kindes zahlen, und für ein zweites 5 Euro (das Essen kommt allerdings noch dazu). In Schieder-Schwalenberg (bis 12 500 Euro), Blomberg und Lemgo (beide 17 500 Euro) ist der OGS-Besuch für Geringverdiener frei. In Bad Salzuflen liegt die Beitrags-Grenze sogar bei 20 000 Euro Jahreseinkommen. In Horn-Bad Meinberg indes müssen Eltern schon 20 Euro Beitrag zahlen, wenn ihre Jahreseinkünfte maximal 12 000 Euro betragen.

Ganz unterschiedlich wird auch die Staffelung bei Besserverdienern gehandhabt: Wer über 70 000 Euro verdient, zahlt in Lügde 150 Euro pro Betreuungsmonat. Günstiger geht es nur in Lemgo: Dort zahlt 105 Euro, wer mehr als 96 500 Euro verdient. Bad Salzufler Eltern mit über 80 000 Euro Jahreseinkommen müssen für die OGS hingegen 318 Euro berappen.

Nicht ausheschlossen, dass die wenigen Lügder Eltern, die mehr als 70 000 Euro verdienen, vom Sommer an 170 Euro zahlen müssen. Diesen möglichen Höchstbetrag hat das NRW-Schulministerium neu festgeschrieben. Entscheiden müssten darüber die Politiker.

Die tatsächlichen Kosten deckt freilich kein Elternbeitrag. Stadt und Land schießen pro Kind und Jahr zusammen über 1000 Euro zu

Weitere Themen der heutigen Sitzung sind Berichte mit aktuellen Zahlen zur Inklusion in Lügdes Kindertagesstätten und Schulen sowie den Integrationsklassen für Flüchtlingskinder .jl



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