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Binnen wenigen Minuten neun neue Mitglieder beim Heimat- und Verkehrsverein

Warum die Welt in Niese noch in Ordnung ist

Niese (heb). Nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels melden die Vereine immer häufiger eine Stagnation oder sogar einen Rückgang ihrer Mitgliederzahlen. Ganz anders geht es dagegen dem Heimat- und Verkehrsverein Niese: Gleich neun Eintritte binnen weniger Augenblicke sorgten bei der Mitgliederversammlung für gute Stimmung. Immerhin 130 Nieser unterstützen inzwischen die Arbeit des emsigen Vereins unter der Führung von Ursula Niggemann, die in ihrem Amt ebenso einstimmig bestätigt wurde wie die übrige Führungsriege mit ihrer Stellvertreterin Gaby Eggert, den Geschäftsführern Johannes Rheker und Rainer Wolf sowie den Kassierern Willi Niggemann und Reiner Möhring.

veröffentlicht am 02.02.2010 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 16:41 Uhr

20 Jahre lang war Alfons Meier Wander- und Wegewart in Niese. Je
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Es ist die Geselligkeit, die die Nieser auszeichnet. Der HVV versteht sich dabei als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Vereinen. Schützen, Sänger, Sportler und die Feuerwehr – sie alle bereichern das Leben des 500-Seelen-Ortes. „Trotzdem bleibt für uns noch ein ausreichend großes Betätigungsfeld“, so die Vorsitzende. Neben den traditionellen Aktionen wie dem Dorfputz im Frühjahr, der Maiwanderung oder dem Erlenparkfest stehen immer wieder diverse Reparatur- und Sanierungsarbeiten in den Auftragsbüchern der Helfer. Ein alter Fußweg wurde wieder hergestellt, im Erlenpark musste nicht nur das Tretbecken renoviert werden, diverse Grünanlagen inklusive der Randbereiche wurden gesäubert und Büsche geschnitten. Eine Wildblumenwiese wird in diesem Jahr auf einer Brachfläche eingesät, weitere Flächen an der Ortsdurchfahrt scheinen dafür ebenfalls geeignet. Willi Gerkings Blicke in die Historie locken stets viele Zuhörer. Eine gute Resonanz fand die Einweisung in das Beschneiden von Obstbäumen durch die Bio-Station Schieder.

20 Jahre lang war Alfons Meier als Wander- und Wegewart eine wichtige Hilfe für den Verein. Jetzt zog er sich aus Altersgründen zurück und wurde mit einem Präsent belohnt. Sein Nachfolger wird Willi Niggemann.

Was also ist das Erfolgsrezept in diesem Verein? „Es ist die Mischung aus vielen kleinen Mosaiksteinen, das gute Miteinander in der Dorfgemeinschaft, insbesondere die Integration von jung und alt und das Rücksichtnehmen vieler Interessen auf den anderen“, sieht Geschäftsführer Johannes Rheker auch für die nahe Zukunft viele positive Zeichen.



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