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Verwaltung will Plan ausarbeiten / Hoffen auf eine Förderung

Warten auf den Kunstrasenplatz

LÜGDE. In nächster Zeit wird es keinen Kunstrasenplatz im Lügder Stadtgebiet geben. Das wurde im Ausschuss für Jugend, Senioren, Kultur, Sport und Soziales deutlich.

veröffentlicht am 29.05.2018 um 18:12 Uhr

Wenn Lügde einen Kunstrasenplatz bekommt, dann soll der nach Vorstellung von Bürgermeister Heinz Reker am Ramberg entstehen. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„Die Verwaltung wird aber einen Plan ausarbeiten, den wir aus der Schublade ziehen können, sobald die Stadt den Schulbau gestemmt hat und sich ein interessanter Fördertopf anbietet“, fasste der Ausschussvorsitzende Klaus Meier das Ergebnis der Beratung zusammen.

Im Vorfeld gab es einen Gipfel, in dem sich Vertreter der Vereine, des Stadtsportverbands, der Politik und Verwaltung über Notwendigkeiten und Möglichkeiten eines Kunstrasenplatzes ausgetauscht hatten. Ein Ergebnis dieses Gipfels war es, dass Sabbenhausen als Standort für den gemeinsam von allen Vereinen zu nutzenden Platzes verworfen wurde. „Wenn ein solcher Platz gebaut wird, dann am Ramberg“, berichtete Meier von dem Gipfel. Und Bürgermeister Heinz Reker machte deutlich. „Wenn die Stadt einen solchen Platz finanziert, dann ist das kein Platz der Vereine, sondern ein Platz für Lügde.“

Bauamtsleiter Gregor Günnewich hatte sich bereits mit Planungsexperten in Verbindung gesetzt und stellte das Ergebnis seiner Vorgespräche vor: „Einen Kunststoffrasenplatz für die rund 300 Lügder Fußballspieler anzulegen, der mit Unterbau rund 50 Zentimeter stark ist, kostet 650 000 bis 700 000 Euro und ist damit gut dreimal so teuer wie ein Rasenplatz.“ Dabei hält er nur halb so lange, nämlich 15 Jahre und muss dann mit einem geschätzten Aufwand von 200 000 Euro saniert werden. Auch die Pflege eines Kunstrasenplatzes ist nicht ohne. Dazu gehört das Entfernen von Laub, Blüten, Abfall, das Bürsten und Abziehen mit einer Schleppmatte. Füllstoffe müssen wöchentlich gelockert und gleichmäßig verteilt werden, stark genutzte Bereiche wie Elfmeterpunkte benötigen intensivere Pflege. Markierungen und Klebenähte müssen regelmäßig untersucht und gegebenenfalls von Fachfirmen nachgebessert werden. Entsprechende Maschinen waren in der Kostenrechnung Günnewichs noch nicht enthalten.



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