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Ausschuss diskutiert Elbrinxer Antrag

„Wahlgeschenk“ oder Schnäppchen

Lügde (jl). Der TSV Elbrinxen kann darauf hoffen, schon bald einen Abstellraum für seinen B-Platz zu bekommen – mit einem 50-prozentigen Zuschuss von der Stadt. Dieses Signal gab die Mehrheit der Politiker in der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Freizeit, Sport und Soziales am Dienstagabend: Bei drei Gegenstimmen der FWG empfahlen die acht Ausschussmitglieder von CDU und SPD dem Rat der Stadt, den Elbrinxern den erhofften Zuschuss zuzubilligen.

veröffentlicht am 10.06.2009 um 20:30 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

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Zuvor hatte TSV-Geschäftsführer Wolfgang Siefert, der dem Ausschuss für die SPD als parteiloser sachkundiger Bürger angehört, deutlich gemacht, dass sie Angelegenheit eile. Bei dem künftigen Abstellraum handle es sich um eine Doppel-Fertiggarage, die deren Noch-Besitzer dem Verein schenken, aber eben auch möglichst bald loswerden wolle. „Das ist noch die billigste Lösung“, betonte Siefert mit Blick auf den zu Jahresbeginn nicht vorhersehbaren Antrag seines Vereins. „Sonst müssten wir im nächsten Jahr den Bau eines Geräteraums beantragen“, stellte er eine potenzielle und wohl teurere Alternative in den Raum.

Bisher hatte der TSV für die Boden-, Fundament- und Malerarbeiten sowie den Transport Gesamtkosten von rund 5000 Euro einkalkuliert, die sich allerdings durch eine Auflage der Kreisverwaltung um rund 3000 auf dann 8500 Euro verteuern dürften. Denn Detmold verlangt der Optik wegen ein Satteldach.

Beschließt der Rat in seiner nächsten Sitzung zugunsten des TSV, dann kostet das die Stadt voraussichtlich rund 4000 Euro, die bisher nicht im Haushalt eingeplant sind. Die andere Hälfte der Kosten will der Turn- und Sportverein selbst aufbringen.

FWG votiert gegen „Wahlgeschenk“

Während Reinhard Müller (CDU) dafür votierte, in Elbrinxen „analog zu anderen Zuschussanträgen zu verfahren“, wo die Stadt die Hälfte der Kosten übernimmt, sprach sich die Elbrinxerin Monika Schelp (FWG) dagegen aus, den Antrag „vor der Wahl schnell noch durchzuwinken“. Und auch ihr Fraktionskollege Hubert Klenner wollte den Elbrinxern kein „Wahlgeschenk“ machen und „nicht über etwas entscheiden, dass nicht Hand und Fuß hat“.

CDU-Mann Müller brachte mehr Verständnis für den Antrag auf. Er meinte: „Jeder kennt das, dass man manchmal Investitionen tätigen muss, die man gar nicht geplant hatte.“



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