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So haben die großen und kleinen Menschen im Talkessel und auf den Dörfern den Advent eingeläutet

Viele schöne Traditionen und auch neue Ideen

Bad Pyrmont/Lügde (ein/ gel/nic/ ubo/jl). So modern die Zeiten sonst auch sind – in der Adventszeit steht die Tradition ganz hoch im Kurs. Und in den Städten und Dörfern lassen sich gerade die Ehrenamtlichen in den Vereinen viel einfallen, um Kinder und Erwachsene auf die vorweihnachtliche Zeit einzustimmen.

veröffentlicht am 28.11.2010 um 22:42 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 06:41 Uhr

Ohne Helfer kam der Weihnachtsmann in Holzhausen nicht klar, denn hier galt es gestern, 150 kleine Gaben unter den Kindern zu ve
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So machte der in einem Feuerwehrauto samt Blaulicht angereiste Weihnachtsmann 150 kleinen Besuchern des Weihnachtsmarkts an der Holzhäuser Kirche eine Freude. Weil er die Süßigkeiten allein kaum hätte verteilen können, halfen ihm Bürgermeisterin Roeder und Mario Lis von der Feuerwehr dabei.

Gemeinsamkeit stand auch in der St.-Petri-Kirche hoch im Kurs: Hier freuten sich 50 Menschen über die Öffnung des ersten Türchens im ersten Ökumeninschen Adventskalender.

Neues gibt es auch in der Musikmuschel-Krippe des Kur- und Verkehrsvereins im Pyrmonter Kurpark. Obgleich mancher Besucher den Zuwachs nicht auf Anhieb ausmachte, so wird das Arrangement doch nun durch einen Ochsen bereichert. Der kommt zwar ohne Gewand aus. Und doch hatte Krippen-Gestalterin Selene Meinberg mit ihm gut zu tun: Weil der von Martina Tigges-Friedrichs übers Internet organisierte Wiederkäuer in seinem vorigen Leben eine schwarz-bunte Kuh war, griff Meinberg zu Pinsel und Farbe und lackierte das Tier um. „Jetzt ist die Krippe vollzählig“, freute sich Meinberg, die dem Erzengel zudem größere Flügel angedeihen ließ. Klar, dass sich auch KVV-Chef Peter Middel über die Bereicherung freute. Und die Zuschauer genossen nicht nur den Blick auf das lebensgroße Stallidyll in der Muschel, sondern kosteten auch Gratis-Glühwein und Punsch und lauschten dem Posaunenchor.

Selene Meinberg und Peter Middel freuen sich: Der Ochse komplettiert die Kurpark-Krippe.
  • Selene Meinberg und Peter Middel freuen sich: Der Ochse komplettiert die Kurpark-Krippe.
Auch unter den Arkaden war gestern jede Menge los.
  • Auch unter den Arkaden war gestern jede Menge los.
Adventskalender-Premiere: Das erste Türchen ist geöffnet.
  • Adventskalender-Premiere: Das erste Türchen ist geöffnet.
Tanja Hildmann (li.) und Sandra Schwärecke wärmen sich angesichts der frostigen Temperaturen am Punsch.
  • Tanja Hildmann (li.) und Sandra Schwärecke wärmen sich angesichts der frostigen Temperaturen am Punsch.
Für ihren Basar gaben sich die Eichenborner viel Mühe.
  • Für ihren Basar gaben sich die Eichenborner viel Mühe.
Gewusst wie: Der Rischenauer Maibaum kriegt einen Kranz.
  • Gewusst wie: Der Rischenauer Maibaum kriegt einen Kranz.
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Selene Meinberg und Peter Middel freuen sich: Der Ochse komplettiert die Kurpark-Krippe.
Auch unter den Arkaden war gestern jede Menge los.
Adventskalender-Premiere: Das erste Türchen ist geöffnet.
Tanja Hildmann (li.) und Sandra Schwärecke wärmen sich angesichts der frostigen Temperaturen am Punsch.
Für ihren Basar gaben sich die Eichenborner viel Mühe.
Gewusst wie: Der Rischenauer Maibaum kriegt einen Kranz.
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Weniger Zuschauer hatten die neun wackeren Männer vom Rischenauer Heimat- und Verkehrsverein, als sie schon am Samstagvormittag den Adventskranz samt Kerzen hissten. Aber dafür hängt er jetzt richtig schön am umfunktionierten Maibaum.

Über eine „Superidee, die gleich beim ersten Mal gezündet hat“, freute sich am Samstag auch Stefan Vierus vom Heimat- und Verkehrsverein Sabbenhausen nach der Premiere einer gemeinsamen Aktion mit dem örtlichen ACC: Erstmals hatten die Kindergartenkinder ihren selbstgebastelten Baumschmuck im Dorf aufgehängt. Der Besuch vom Nikolaus rundete die Aktion für sie ab, während sich die Erwachsenen mit Glühwein und Gebratenem in Adventsstimmung brachten. „Sogar Schnee haben wir auf den toll geschmückten Bäumchen“, sagte Vierus zufrieden.

„Eine intakte Gemeinschaft und unser stimmungsvoller Dorfplatz – das sind Pfunde, mit denen wir wuchern müssen. Heute ist das wieder mal gelungen“, stellte derweil Wörderfelds Ortsbürgermeister Bernd Schmidtmeier fest. Zuvor hatte der Nikolaus mit vielen guten oder auch mal mahnenden Worten Geschenke für die Kinder gebracht, die zuvor mit Fackeln durch Wörderfeld gewandert waren. Backhaus und Gerätehaus waren mit Planen überdacht, und die Wörderfelder sangen so vor der Kälte geschützt nach ein paar Glühwein gemeinsam mit dem Nikolaus. Der Renner beim Tannenbaumfest war jedoch die Pizza aus dem Backofen.

In malerischer Atmosphäre mit leichtem Schneefall begrüßten auch die Menschen in den Pyrmonter Bergdörfern die Adventszeit. Nach einjähriger Pause lockte der mit zehn Ständen kleine, aber fein ausgesuchte Weihnachtsmarkt in Baarsen die Besucher an. Die Interessengemeinschaft unter dem Vorsitz von Werner Fischer bot den Gästen eine breite Palette an vorweihnachtlicher Floristik, Weihnachtskarten, Dekorationen und Gebäck. Die Kaffeetafel und der angebotene Punsch rundeten die vorweihnachtliche Stimmung ab. „Die ganzen Familien helfen in den Küchen mit, um die Spezialitäten fertigzustellen“, sagte Petra Lauer.

Mit Glühwein, Kakao, frischen Waffeln und Grillwurst empfingen die Organisatoren der Interessengemeinschaft Eichenborn die Besucher ihres Adventsbasars. Deko-Stände, eine Verlosung und der Besuch des Weihnachtsmanns rundeten die Aktion ab. Und weil der Besucher im roten Mantel Süßes verteilte, legten die Jüngsten ihr Misstrauen gegen ihn auch recht bald ab.

In Sabbenhausen haben die Kindergartenkinder zum ersten Mal ihren selbstgebastelten Baumschmuck aufgehängt.

In Wörderfeld wurde der Weihnachtsmann auch persönlich. Aber die Rute packte er nicht aus.

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