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Rischenauer organisiert Benefiz-Party in Erinnerung an seine verstorbene Frau

Viel Musik für einen guten Zweck

Rischenau (jl/jhe). Die Großgemeinde Lügde entwickelt sich langsam, aber sicher zur Konzert-Hochburg. Seinen Teil will im Herbst der Rischenauer Klaus Gönnewicht dazu beitragen. Er möchte am Samstag, 24. Oktober, in seinem Ort ein Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Knochenparkspender-Datei (DKMS) auf die Beine stellen.

veröffentlicht am 03.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:41 Uhr

Organisiert ein Benefiz-Konzert in Rischenau: Klaus Gönnewicht (
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Der Anlass ist ein sehr privater – und trauriger: „Meine Frau ist vor einem Jahr an Krebs gestorben“, sagt der 46 Jahre alte Vater von sechs Kindern über seine Motivation. „Mit dem Konzert möchte ich an sie erinnern.“ Aber nicht nur die Erinnerung ist Gönnewicht wichtig. Er möchte auch anderen Menschen helfen, die an Leukämie erkrankt sind, indem er den Erlös des Konzertes an die DKMS spendet.

Wer bei dem Konzert auftreten soll, steht auch schon fest: „Anna-Maria Zimmermann hat zugesagt.“ Neben der 20 Jahre alten Teilnehmerin der dritten Staffel der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ soll die fünfköpfige Band „Die Maros“ ab 20 Uhr auf der Bühne im Dorfgemeinschaftshaus Rischenau stehen (Einlass 19 Uhr). Auch die Top-40-Band „Supreme“ und die Band „Spandex-80’s Rock“ werden an diesem Abend spielen.

Bereits seit Beginn des Jahres bereitet Gönnewicht das Konzert vor. Um die Veranstaltung und die dafür notwendige Werbung finanzieren zu können, hat er über ein Dutzend Sponsoren gewinnen können – die meisten aus Rischenau. „Die Leute hier finden die Idee gut, weil es für einen guten Zweck ist“, sagt der Familienvater.

A.-M.- Zimmermann
  • A.-M.- Zimmermann

Über 600 Plakate sind gedruckt und der Vorverkauf läuft bereits. Eine Karte ist für 5 Euro im Markant-Markt, in der Star-Tankstelle Müller, bei Radio & Fernseh Köller, im Schnellimbiss, im Restaurant „Kiwaii“ und bei Familie Gönnewicht in der Poststraße 7 erhältlich. An der Abendkasse kostet die Karte dann 6,50 Euro. „Ein fairer Preis für so viele Musiker“, meint Gönnewicht. Wieviel Geld er am Ende der DKMS spenden kann, sei noch nicht abschätzbar. Er hofft aber, dass es etwa 5000 Euro sein werden. Niome Hüneke-Brown von der DKMS erklärt, dass mit dem die Typisierung neuer Spender bezahlt werde. Denn jede Typisierung kostet 50 Euro, die keine Krankenkasse übernimmt.

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