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Gigas-Schülerinnen halten bei Fassadengestaltung lange durch

„Viel cooler als auf Papier“

Lügde. „So eine weiße Wand – das geht ja gar nicht – und schon gar nicht an dieser Stelle“, fanden Steffi und Ingo Stumpe irgendwann. Dass die der Lügder Brückenstraße zugewandte Fassade ihres Hauses nun von einem großen und sehr Lügde-typischen Farbtupfer belebt wird, verdanken die Stumpes erstens: der in geselliger Runde mit Gigas-Schulleiter Uwe Tillmanns geborenen Idee, doch einfach mal die Schüler ‘ranzulassen. Und zweitens: der Experimentierfreudigkeit einer Kunstpädagogin. Sowie drittens, und vor allem: dem Gestaltungswillen und der Disziplin einiger Schülerinnen vom Ramberg. Denn Johanna Gröne, Anna Maria Hartmann, Elisabeth Kusmin und Nadine Oppermann haben das von ihren „Auftraggebern“ gewünschte Motiv – zunächst gemeinsam mit anderen aus ihrer Klasse – konzipiert und später schließlich im kleinen Team fertiggemalt. So rollt jetzt nach monatelanger, durch Klassenreise, Ferien und Projektwoche verzögerter Arbeit, in Nachbarschaft des echten Bergs, ein Ganzjahres-Osterrad den grüngoldenen angedeuteten Hügel hinunter.

veröffentlicht am 24.12.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:48 Uhr

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„Allein hätte ich mir das nicht zugetraut“, sagt eine der Schülerinnen. „Aber so ein Bild auf der Wand ist viel cooler als auf einem Blatt Papier.“ Bis sich die Mädchen mit ihrer bleibenden Malerei verewigen konnten, hatten sie eine Herausforderung zu bewältigen: Sie mussten aushandeln, wie sie ihr Motiv anlegen wollten. Denn, so sagen sie: „Jeder stellt sich das ja erstmal anders vor.“

„Die Mädchen waren total gern hier“, sagt Nicola Stempel bei der Einweihung des Wandbildes, zu der auch Bürgermeister Heinz Reker kommt. Und die Kunsterzieherin würdigt die Geduld und Fürsorglichkeit der Auftraggeber: „Steffi Stumpe hat immer Kakao gekocht und Plätzchen gemacht.“

Ingo Stumpe ist jedenfalls zufrieden mit dem „Eyecatcher, der auf unsere Tradition hinweist“ und sagt, auch mit Blick auf die widrigen Wetterbedingungen im Endspurt: „Ich bin sehr stolz auf Euch.“

Derweil weist Dechen-Geschäftsführer Torben Blome darauf hin, dass „hier Ostern wieder 20 000 Leute langgehen“ werden. Und er glaubt : „Das Thema Osterräderlauf in Verbindung mit der Johannes´-Gigas-Schule hat sicher Zukunft.“



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