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Beschädigtes Kleinspielfeld nach Bandenbruch gesperrt

Vandalismus oder normaler Verschleiß?

veröffentlicht am 02.09.2016 um 07:35 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Der Geschäftsführer der Schwering & Hasse-Stiftung, die der Stadt vor acht Jahren aus Anlass des 150-jährigen SH-Firmenjubiläums das 35 000 Euro teure Spielfeld im Jahr 2008 der Stadt Lügde geschenkt hatte, zeigt sich betroffen von dem Schaden, den er verantwortungsloser Gewalt zuschreibt.

„Was muss man noch alles machen, um aus einer ethischen und sozialen Überzeugung heraus der Jugend ein vom DFB entwickeltes Fußballfeld zu schenken?“, fragt er, sichtlich genervt. „Und was hilft der Appell an die Vernunft, wenn scheinbar vor lauter ,Übermut‘ Beschädigungen mutwillig initiiert werden?“

Doch egal, was genau nun die tiefe Delle und den scharfen Bruch in der gewellten Metallwand verursacht hat – mit den Folgen werden vor allem die regelmäßigen Benutzer des Kleinspielfeldes erst einmal leben müssen. Denn die komplette Box muss nun vermutlich für einen Monat gesperrt bleiben. „So lange wird es wohl dauern, das Element wieder instandzusetzen“, schätzt von Puttkamer.

Als er den Schaden in Augenschein nahm, stellte er fest, dass auch die Netze mit den Jahren stark gelitten haben. Da sie aber nicht nur waagrecht in Stangennähe auf einer Linie gerissen sind, sondern auch weit oben über den Toren, war spontan nicht zu erkennen, ob die Risse Ergebnisse kontinuierlicher Ball-Einschläge sind, oder unsachgemäßer Beanspruchung. Die Risse sind mit Kabelbindern provisorisch geflickt.

„Eine richtige Reparatur dürfte richtig teuer werden“, vermutet von Puttkamer. Die Reparatur des Wandelementes kalkuliert er mit über 1000 Euro. „Das Teil muss ausgetauscht werden. Flicken ist nicht denkbar, da die Spieler sich sonst an den Kanten verletzen könnten.“

Um einen eindeutigen Fall von Vandalismus dürfte es sich indes bei der Zerstörung einer Landschaftsliege handeln. Die mussten Mitarbeiter der Stadt jetzt erst einmal zur Reparatur im Bauhof aus dem Emmerauenpark abziehen.



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