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„Westfälische Eiche“ gibt sich eine Jugendordnung / Laudation auf „Mister Sportabzeichen“ Werner Hartmann

TuS Lügde gibt der Jugend mehr Gewicht

Lügde. „Es geht voran mit dem TuS Westfälische Eiche Lügde.“ Davon berichtete der Vorsitzende Karl Hasse anlässlich der Jahresversammlung des knapp 1000 Mitgliedern zählenden Sportvereins.

veröffentlicht am 17.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Carlhermann Schmitt
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Es sind indessen nicht die großen aufmerksamkeitserheischenden Hürden, die der Verein im letzten Jahr genommen hat, sondern viele kleine Schritte, die der Vorstand gegangen ist, um zunächst in die Spur zu kommen und dann auf dem richtigen Weg nach vorn. So bedankte sich Hasse beim Kassenwart Till Hönerbach, der sich schnell in die Materie eingearbeitet habe. „Das ist aber auch der intensiven Unterstützung meines Vorgängers Andreas König zu verdanken, der mir nicht nur eine gut geführte Kasse übergeben hat, sondern mich auch bestens eingearbeitet hat“, gab Hönerbach den Dank weiter. Er setzte allerdings ein neues Buchhaltungsprogramm auf und versucht nun, die Mitgliederverwaltung zu optimieren. „Offene Beitragsforderungen, Rücklastschriften und fehlende Eintrittsdaten sorgen für unnötigen Verdruss.“

Es geht auch um Fördergelder, wenn jetzt eine „Jugendordnung“ für die etwa 600 Mitglieder bis zu einem Alter von 27 Jahren in die Satzung aufgenommen wurde. Die Jugendordnung, für die die Mitglieder einstimmig votierten, dokumentiert die Eigenständigkeit der Jugend im Verein und gibt ihr Stimmrecht bei der Jugendvollversammlung des Landessportbunds. Mit der vorher schon vom Landessportbund gelobten Jugendordnung kann der Verein auch ein Zertifikat bekommen, das für kinder- und jugendfreundliche Vereine aufgelegt werden soll.

Im Ausblick auf das kommende Jahr betonte Hasse, dass der Sportverein sich nicht als Eventveranstalter sieht. „Unsere Übungsleiter und Trainer sind Woche für Woche unterwegs in Hallen und Sportplätzen. Zusammen mit dem Training sind sie da vollkommen ausgelastet.“ Dennoch wolle der Verein auch seiner Verantwortung gerecht werden. „So werden wir mit einer Spende von E.On den Eröffnungstag des Kinderferienspaßes gestalten. Wir werden am 1. Mai das Kreispokal-Finale gestalten.“ Zudem habe er auch dem Seniorenbeirat angeboten, feste Übungszeiten für die Geräte einzurichten, die der Beirat im Emmerauenpark für den Seniorensport aufstellen will. „Die Senioren können die Umkleidekabinen nutzen, und wenn sich jemand findet, der bereit ist, die Senioren an den Geräten zu instruieren, würden wir denjenigen auch auf TuS-Kosten als Übungsleiter ausbilden.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Simone Kannengießer, Regina Blum und Ludwig Hoppenstock. Für 40 Jahre Thorsten Allnoch, Günter Kleine und Dietmat König. Und für 50 Jahre Heiner Hönerbach. Für 10 Jahre Vorstandsarbeit als stellvertretender Vorsitzender sowie seinen Einsatz beim Aufbau der Fußballabteilung geehrt wurde Stefan Nehrig. Die ganz große Laudatio hielt der Vorsitzende aber auf Werner Hartmann, der im letzten Jahr sein 50. Sportabzeichen in Gold absolviert hat. „Wir schätzen alle seine unermüdliche und mitunter penetrante Art und Weise, mit der er uns seit Jahrzehnten nötigt, das Sportabzeichen abzulegen – unser Mister Sportabzeichen.“



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