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Kicker wollen fürs Sportheim sammeln

TuS hofft noch auf generöse Spender

Lügde (jl). Eigentlich sollte das neue TuS-Sportheim an der Lügder Emmerkampfbahn im Herbst fertigwerden; das hatte Fußballobmann Carlo Hasse jedenfalls im Frühling angepeilt. Aber die Arbeiten verzögern sich nun doch, denn das Gros der freiwilligen Helfer ist berufstätig und nicht rund um die Uhr verfügbar. Laut aktuellem Zeitplan soll nun im August 2010 Eröffnung gefeiert werden. Vorher dürfte der benachbarte Sportplatz, der gerade saniert wird, ohnehin nicht zu gebrauchen sein.

veröffentlicht am 16.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:41 Uhr

„Ich gehe nicht davon aus, dass wir Geld nachverlangen müs
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Gerade gestern war auf der Sportheim-Baustelle wieder ein halbes Dutzend Freiwilliger der A-Jugend mit Pinsel und Farbe in Aktion. „Wir haben bisher ungefähr 1800 Stunden an Eigenleistung gebracht“, sagt Hasse nicht ohne Stolz. „Und da wird noch ’ne Ecke dazukommen.“ Denn alle zögen mit.

Zwar haben Hasse & Co. noch nicht die komplette Summe für den Bau beisammen. „Wir schieben im Moment noch 5000 bis 7000 Euro vor uns her“, sagt er. Und betont zugleich: „Ich gehe aber nicht davon aus, dass wir kommen und Geld nachverlangen müssen.“ Einem solchen Begehren würde sich die Stadt Lügde aber – gerechtigkeitshalber – ohnehin verschließen. Mehr als die 125 000 Euro Festzuschuss zu den zuletzt auf 160 000 Euro plus Eigenleistung kalkulierten Baukosten sind laut Bauamtsleiter Günter Loges im Rathaus nicht zu holen.

Für Carlo Hasse kein Grund zur Sorge: „Bei unserer Haussammlung haben wir bisher erst etwa ein Viertel der Lügder besucht.“ Und auch die schon im letzten Jahr gestartete „Aktion 50 Euro“ sei noch ausbaufähig. Weil die Resonanz darauf „bisher nicht so berauschend“ war, betont der Fußballobmann: „Die 50 Euro sind natürlich keine Pflicht. Wir freuen uns auch über kleinere Beträge.“

Insgesamt aber sei der Neubau an der Kampfbahn ein „relativ überschaubares Projekt“, das – anders als ein Umbau – keine großen Überraschungen biete.

Selbst, wenn zur Eröffnung im Sommer nicht alles fix und fertig werden sollte, sei das auch kein Drama. „Die Kabinen werden auf jeden Fall zu benutzen sein.“ Sollten im Sozialraum dann noch Möbel fehlen, könne man damit auch leben. Hasse ist sicher: Das kriegen wir schon hin.“



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