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Am 15. und 16. Juni großes Fest auf dem Gelände

Thai-Tempel feiert 5. Geburtstag

LÜGDE. Bis vor sechs Jahren stand auf dem Grundstück Brunnenstraße 22 in Lügde noch eine einfache Feldscheune. Mit großem finanziellem Aufwand war dieses ehemalige unscheinbare landwirtschaftliche Gebäude komplett außen und innen durch die Lügder Zimmerei Ohms zu einem attraktiven buddhistischen Tempel umgebaut und 2014 eingeweiht worden.

veröffentlicht am 11.06.2019 um 17:22 Uhr
aktualisiert am 11.06.2019 um 19:40 Uhr

Mehrere Folkloregruppen mit Tänzerinnen und Sängern werden am Wochenende beim traditionellen Thai-Fest auf dem Gelände an der Brunnenstraße in Lügde wieder für ein farbenfrohes Bild sorgen. foto: afk
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Achim Krause Reporter
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Am kommenden Wochenende des 15./16. Juni wird dieser Gründung mit einem Fest-Programm auf dem rund 6000 Quadratmeter großen Gelände gedacht, das wie in jedem Jahr offen für die Bevölkerung ist.

Der Vorsitzende des Thailändischen Kulturvereins Wat Charoen Dham Lügde, der Mönch Phrakru Wibulparijatjapon, der zusammen mit einem zweiten Mönch und einer Nonne kontinuierlich vor Ort ist, haben derzeit ein volles Haus: Direkt aus Thailand sind zehn handwerklich geschickte weitere Mönche nach Lügde gekommen, um das auch bei den Bürgern alljährlich sehr beliebte Fest mit viel Kultur und Gastronomie vorzubereiten. Nach einem Jahr Pause ist auch der oberste Mönch Thailands, der 90-jährige Phratamvisutthajarn, bereits wieder eingetroffen. „Ich liebe diese Landschaft und das Klima hier“, gesteht der Senior und freut sich über die positive Entwicklung des Tempels. Zwar stagniert die Zahl der Mitglieder des Vereins bei 24, aber die Zahl der Besucher dort nimmt kontinuierlich zu. „Immer mehr Passanten und auch Schulklassen aus Bad Pyrmont und Hameln sind interessiert und informieren sich über den Buddhismus“, berichtet Phrakru Wibulparijatjapon.

Schon das Äußere des Tempels mit den unverkennbaren asiatischen Verzierungen am Dach macht ihn einzigartig in Deutschland. „Häufig sind es ehemalige gepachtete Gaststätten, in denen Tempel untergebracht sind“, erzählt Kamxay Bounketh, Mitglied im Kulturverein, und betont: „Hier in Lügde ist alles Eigentum und durch Spenden finanziert.“

Zehn Mönche haben mit ihrem handwerklichen Geschick in den letzten Tagen das Fest aus Anlass des fünfjährigen Bestehens des Tempels am kommenden Wochenende vorbereitet. Mit dabei auch der oberste Mönch Thailands, der 90-jährige Phratamvisutthajarn (vorn Mitte) und der Vorsitzende des Thailändischen Kulturvereins Wat Charoen Dham Lügde, der Mönch Phrakru Wibulparijatjapon (2. v. li. vorn). Foto: afk

Der Tempel ist immer und für jedermann geöffnet. Wer ohne Schuhe (das ist vorgeschrieben) das farbenfrohe Tempelinnere betritt (das ist auch jederzeit beim Fest möglich), ist wohl von den von Künstlern mit buddhistischen Motiven handbemalten Vertäfelungen an Wänden und Decken, vor allem aber von der mit vier Meter Höhe und einem Gewicht von 2,5 Tonnen größten vergoldeten Buddha-Statue Deutschlands beeindruckt.

Am Freitag beginnt das Fest mit einer buddhistischen Zeremonie. Am Samstag, 15. Juni, ab 14 Uhr, wird die farbenfrohe Feier mit mehreren Folkloregruppen mit Tänzerinnen und Sängern auf dem Freigelände offiziell eröffnet. An zahlreichen Ständen gibt es gastronomische Köstlichkeiten, aber auch Andenken zu kaufen und zu bestaunen. Allerdings herrscht auf dem Gelände absolutes Alkoholverbot. Am Abend kommen die Showband „Molamzing“ und die Pop-Superstars aus Thailand, Pee Panuchai und Off Tanatorn.

Am Sonntag beginnt um 10 Uhr die buddhistische Feier und es wird um Spenden für den Umbau des neuen Mehrzwecksaals gebeten. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kosten keinen Eintritt.



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