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Gelungener Lügder Weihnachtsmarkt

Stimmungsvolles Wochenende auf dem Marktplatz

Lügde (nic). Er ist nicht eben der größte und er hat auch nicht so viele Stände aufzuweisen wie die großen Märkte im Lande. Aber muss man eigentlich auf dem Weihnachtsmarkt Töpfe, Pfannen und Schuhe kaufen? Da gibt es doch wichtigere Sachen: Naschwerk etwa oder Glühbier, Champignonpfanne, deftige Bratwurst und hübsches Kunsthandwerk. Genau das und noch mehr bot am Wochenende der von den örtlichen Vereinen ebenso liebe- wie stimmungsvoll aufgezogene Weihnachtsmarkt.

veröffentlicht am 13.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:41 Uhr

Kerstin Siegmann spinnt in der Kunsthandwerkerscheune.
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Dank den Lügder Blasmusikern geriet der Markt auch klangvoll – und den Besuchern gefiel’s: „Ich finde am besten das Karussell“, meinte Luisa Kühne. Sie wollte mit ihrem Bruder Philipp unbedingt vor dem Weihnachtsbaum fotografiert werden, den die Kinder des Sabbenhausener Kindergartens so schön geschmückt hatten.

Aber nicht nur die Kleinen hatten ihren Spaß, auch die Erwachsenen zeigten beim Eisstockschießen regelrecht kindliches Vergnügen. Elf Teams kämpften hier um sportliche Ehren. Gerade sind die „Alten roten Socken“ in der ersten Gruppe in Führung, die Dechen liegen in Gruppe zwei vorn, die Verfolger dicht auf den Fersen.

In der Kunsthandwerker-Scheune duftet es derweil nach Kaffee und Kuchen und viele gehen durch und schauen. Die Betonung liegt auf Schauen, ist von Kerstin Siegmann zu erfahren, die seit 22 Jahren in der Spinngruppe Heinsen Schafwolle verspinnt. Hübsche kleine Geschenke aus Holz, Wolle, Schmuck, Spielzeug und vieles mehr warten auf Kauflustige.

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Gut gegen die Kälte: Auch Mützen gab’s im Angebot.

Vor der Rathaustreppe stehen dicht gedrängt Mütter, Väter, Omas und Opas, denn die Kindergärten Pusteblume und Tausendfüßler mit Kathrin Schrader und Gordana Kleine an der Gitarre singen Weihnachtslieder und laden zum Mitsingen ein. Die Kleinen sind jedoch schon ganz zappelig, denn die Zeit für den Nikolaus rückt näher…

Und dann ist er da, imposant anzusehen mit seinem roten Mantel und dem goldenen Stab, Knecht Ruprecht und die Engel mit Goldflitter auf den roten Bäckchen im Gefolge. Ein ganz mutiges Mädchen macht den Anfang und singt dem Nikolaus gleich ein vier Strophen langes Weihnachtslied vor. Der Alte aus dem Weihnachtswald dankt mit milder Stimme und verteilt Süßes aus der Wichtelbäckerei.

Vier Strophen für den Nikolaus – und die junge Sängerin hat vor dem hingehaltenen Mi-krophon keine Scheu.

Fotos: nic



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