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Forstwirtschaftsplan 2014 vorgestellt

Stadtwald bringt Moos

Lügde. Der Stadtwald Lügdes wirft gemäß Forstwirtschaftsplan auch im nächsten Jahr wieder einen großen Gewinn ab. Demnach werden Einnahmen in Höhe von 231000 Euro erwartet, 227000 Euro davon sollen aus dem Holzverkauf von kommen. Nach Abzug der 173600 Euro, die aufgewendet werden müssen, erwirtschaften die 582,15 Hektar Stadtwald voraussichtlich ein Plus von 58000 Euro.

veröffentlicht am 03.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Die Höhe der erwarteten Einnahmen entspricht damit in etwa denen aus 2013, wie Forstbetriebsbeamter Dietmar Blum dem Ausschuss für Ordnung, Umwelt und Forsten erklärte. Besonders der aktuelle Preis für Fichtenholz trägt zu dieser Einschätzung bei. Diese Entwicklung möchte Blum zukünftig ausgiebiger nutzen und den Einschlag auf 1690 Erntefestmeter verdoppeln. Die Nachfrage ist sowohl in der Umgebung, als auch im Ausland, insbesondere China sehr hoch.

Weiterhin macht sich der Verkauf von sogenanntem Energieholz, also Holz, dass ausschließlich zur Energiegewinnung durch Verbrennung genutzt wird, deutlich bemerkbar. Durch die Beschaffenheit und Ausweisung als Energieholz, im Gegensatz zu Industrieholz, steigt der Preis. Allen voran Abnehmer „unten aus dem Speckgürtel“, gemeint sind Ballungsgebiete Richtung Ruhrgebiet, spülen Geld in Lügdes Kasse. Da sich die Märkte für Energie- und Industrieholz zunehmend differenzieren, wird der Trend wohl anhalten. Der Buchenholzeinschlag sinkt dagegen von 1860 auf 1260 Erntefestmeter. Zur Wiederaufforstung auf 2,5 Hektar werden 4000 Fichten, 3000 Douglasien und 3700 Buchen gesetzt. Die nicht-einheimische Douglasie etabliert sich demnach weiter. „Das ist aber kein Problem. Sie ist schlichtweg robuster. Für die Fichte wird es an manchen Stellen einfach zu trocken. Und die Fichte war ursprünglich ja auch nicht in Mitteleuropa zu Hause“, so Blum. Die vorherrschende Baumart bleibt aber die Buche, nachdem 2002 der Sturm „Kyrill“ Millionen von Festmetern Fichte zerstörte. Zur Bekämpfung von Mäusen „bei Erfordernis“ ist für 2014 auch ein kleiner Posten eingeplant. Derzeit zeichne sich eine Plage aber nicht ab.jmr



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