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So viel weist Lügdes Eröffnungsbilanz als „Allgemeine Rücklage“ aus

Stadt kann auf 40 Millionen bauen

Lügde (jl). Bald fünf Jahre haben die Mitarbeiter im Rathaus mit ihr gerungen, jetzt steht sie: die Eröffnungsbilanz der Stadt Lügde. Auf den Cent genau weist das Papier aus, was die Stadt alles besitzt, was es gekostet hat, um dieses Vermögen zu bilden und was es kosten wird, um es zu erhalten. Mit „Vermögen“ ist hier aber nicht etwa nur Geld gemeint. Vielmehr fließen in die Bilanz alle beweglichen und unbeweglichen Güter ein, die der Kommune gehören. Das reicht von Ackerland über Brücken, Gebäude und Feuerwehrautos bis hin zu Spielplatzschaukeln und dem Geld, das manche Bürger ihrer Stadt noch schulden.

veröffentlicht am 01.02.2011 um 22:40 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:21 Uhr

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Der Aufwand, den die Rathausmitarbeiter zur Erstellung der vom Land NRW schon zum 1.1.2008 geforderten Bilanz treiben mussten, war enorm. Allerdings war die ganze Rechnerei keine AB-Maßnahme. Vielmehr wurde sie nötig, weil alle Städte ihre Buchführung auf das „Neue kommunale Finanzmanagement“ (NKF) umstellen mussten, dem eine kaufmännische Buchführung zugrunde liegt.

Und das am Montag vom Rat abgesegnete Ergebnis sieht gar nicht so übel aus: Demnach kann die Stadt auf Posten im Wert von 40 Millionen Euro als „Allgemeine Rücklage“ bauen. Das sind sieben Millionen mehr als zuvor geschätzt. Der Effekt: Die Politiker dürfen noch länger selbst entscheiden, wofür die Stadt Geld ausgeben darf, weil Lügde noch nicht in die Haushaltssicherung rutscht.

Ausführlicher Bericht folgt



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