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Über den Verkauf entscheiden muss die Politik

Stadt besitzt halben Hektar im Suchgebiet

Lügde. Zu den Grundeigentümern, mit denen der Baukonzern Hochtief verhandelt, um sich das Gelände zum Bau eines Pumpspeicherkraftwerks zu sichern, zählt auch die Stadt Lügde. „Aber wir besitzen nur einen knappen halben Hektar Land im Suchgebiet“, erklärt Katrin Buhr auf Anfrage. Sie ist die unter anderem für Grundstücksangelegenheiten zuständige Fachgebietsleiterin im Lügder Rathaus. In dieser Funktion gehört sie auch der Arbeitsgruppe an, zu der sich die Grundeigentümer für die Verhandlungen mit der Hochtief-Tochtergesellschaft „PSW Lippe GmbH“ zusammengeschlossen haben (wir berichteten). Das Plazet, in die Verhandlungen einzugreifen oder gar über einen Verkauf zu entscheiden, hat Buhr jedoch nicht. „Ich kann keiner politischen Entscheidung vorgreifen“, betont sie. Ebenso wenig sei es ihre Aufgabe, die Intention der Gesprächspartner zu bewerten. Ihr rein fachliches Kriterium sei, ob das Grundstück entbehrlich und der im Falle einer Einigung zu erzielende Preis vertretbar sei. Da die Grundstücke im Suchgebiet für das 30 Hektar große PSW-Unterbecken rechtlich noch nicht in Bauland umgewandelt sind, gelten sie laut Katrin Buhr formell als Ackerland. Ihr Gelände hatte die Stadt bis vor Kurzem an einen Landwirt verpachtet.

veröffentlicht am 27.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:21 Uhr



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