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„Westfälische Eiche“ wirbt mit Turnschau um neue Mitglieder

Sport frei

Lügde. Es war ein bunter und sportlicher Blick in das Innenleben des Vereins, der sich am Sonntag beim Schauturnen des Turn- und Sportvereins „Westfälische Eiche“ bei der fast dreistündigen Schau in der Halle am Ramberg bot. „Alle zwei Jahre präsentieren wir uns auf diese Art der Öffentlichkeit, wollen nicht nur zeigen, was in unseren einzelnen Abteilungen geleistet wird, sondern wollen zugleich auch die Einwohner der Stadt dazu animieren, zu uns zu kommen und im Kreise von Gleichgesinnten etwas für ihre Gesundheit zu tun“, so Vorsitzender Karl Hasse bei seiner Begrüßung der 300 Zuschauer auf der proppevollen Tribüne, darunter auch führende Vertreter der Stadt.

veröffentlicht am 24.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 21:21 Uhr

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Autor:

von Rolf Henning Schnell
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Alle wollten miterleben, was in der Turnabteilung und beim Judo geboten wird, vor allem, ob sich ein Vereinseintritt lohnt. Und um hier gleich das Fazit zu ziehen: Durch diese Art der Präsentation hat der fast 1000 Mitglieder zählende Sportverein mit Sicherheit viele neue Freunde gewonnen. Bereits der Einmarsch der etwa 130 Sportler nach Musik war beeindruckend: Kleinkinder an der Hand der Mütter, junge Kids in bunten Kostümen, Gymnastikdamen in Schwarz, Judokas in ihren weißen Anzügen und muskulöse Seniorenturner bestimmten hier das farbenprächtige Bild, das übrigens von vielen Kameras und Fotoapparaten festgehalten wurde. Die zwölf Programmpunkte, durch eine kurze Pause halbiert, reihten sich nahtlos aneinander, wurden lediglich durch kurze Aufbauphasen unterbrochen.

Immer wieder brandete Beifall aus den Zuschauerrängen auf, wenn eine Aufführung gut ankam. Mal wurde die Leistung beklatscht, mal war es der Eifer, mit dem die jeweiligen Akteure mit ihren Tüchern, Bällen, Reifen oder an den Geräten agierten und der den Zuschauern gefiel. Nicht nur die Kleinsten waren bemüht, das vorher in den Übungsstunden Einstudierte fehlerlos zu präsentieren, auch die älteren Semester gaben ihr Bestes, um sich an Barren und Reck in gleicher Perfektion zu zeigen.

Dagegen überwogen Leichtigkeit und Harmonie beim Tanz (Dance4you), während sich die Judokas mehr mit blitzschnellen Reaktionen hervortaten, wenn sie ihre Gegner unschädlich machten oder aufs Kreuz legten.

3 Bilder
Die Tänzer wirbelten Tücher umher und sorgten für gute Laune.

Dass der letzte Programmpunkt „Alles hat ein Ende“ hieß, wurde von vielen Zuschauern bedauert. Sie müssen sich bis zur nächsten Turnschau der „Westfälischen Eiche“ nun zwei Jahre gedulden.

Bei diesen Vorführungen muss ein jeder innerer Schweinehund beschämt in seine Hütte gekrochen sein. Zweijährige lachten bei den Sportübungen zuckersüß, Grundschüler zeigten stolz, wie hoch sie auf dem Trampolin springen können und Männer von zwanzig bis ins Rentenalter schwangen sich luftig-leicht durch die Holme des Barrens.rhs(4)



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