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Kandidatenkür für die Kommunalwahlen beim Stadtverband der Sozialdemokraten / Jörg Eickmann führt die Liste an

SPD will im Ratsalltag „ums eigene Programm ringen“

Elbrinxen/Lügde (yt). Anlässlich einer Klausurtagung hat der Lügder SPD-Stadtverband gestern seine Kandidaten für die Kommunalwahl am 30. August vorgestellt. Auf Platz eins der Liste steht der Vorsitzende Jörg Eickmann, gefolgt vom stellvertretenden Bürgermeister Joachim Krause und von Monika Reker. Dieter Diekmeier, der in dieser Wahlperiode pausiert hatte, steht auf Platz vier vor Hans-Josef Stumpe, Rüdiger Bode und Henning Deppenmeier. Gitta Knaack steht nach ebenfalls fünfjähriger Pause auf Platz acht. Ihr folgen Andreas Stumpe, Manfred Willeke, Reinhard Oldemeier, Alois Blome und Manuel Stumpe auf Platz 13.

veröffentlicht am 17.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

Gruppenbild mit dem parteilosen Bürgermeisterkandidaten Heinz Re
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Dass auch auf den weiteren Listenplätzen engagierte SPD-Mitglieder stehen, freute Eickmann besonders: „Das zeigt sich auch daran, dass heute 25 Kandidaten an unserer Programmatik für die nächsten fünf Jahre mitfeilen.“

Dabei legte er Wert darauf, dass auch einige Nachwuchspolitiker in der Liste zu finden seien. „Gemeinsam wollen wir in der kommenden Wahlperiode etwas bewegen und sie dabei vielleicht auf einen Ratssitz vorbereiten.“

„Gemeinsam mehr erreichen“ ist der Wahlspruch des Bürgermeisterkandidaten der SPD und CDU, Heinz Reker. Die SPD setzt dabei die Betonung auf „mehr“. Dazu führte Eickmann aus, dass es ihm mehr um zielorientierte Politik gehe, die auch etwas bewirke, als auf Gemeinsamkeit. „Wir haben zwar einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten, weil wir alle davon überzeugt sind, dass Heinz Reker der richtige Mann dafür ist. Aber dennoch haben wir unser eigenes Programm, für das wir im parlamentarischen Alltag ringen werden.“ Und so zeigte sich Eickmann überzeugt, dass ein im fairen Streit, in dem es um die Sache gehe, erreichtes Ergebnis für Lügde das beste sei.

Ganz oben auf der Agenda stehen die Kindertagesstätten und Schulen. Das prägendste Thema der nächsten Jahre werde aber die Stadtentwicklung nach Fertigstellung der Umgehungsstraße sein. „Hier stehen die Revitalisierung der Altstadt und der Emmerauenpark auf dem Plan.“ Dabei dürfe aber die Südstadt nicht verdrängt werden. Auch hier müsse entwickelt und gefördert werden. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Unterstützung der Vereine und des Ehrenamtes. „Das alles unter dem Mantel vernünftiger finanzieller Strukturen“, betonte Eickmann, der sich optimistisch zeigte, dass wenn alle das Wohl Lügdes in den Mittelpunkt ihres Handelns stellten, die Stadt ein gutes Stück vorankommen werde.



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