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Kalkreuter: Kurzarbeit sinnvolles Instrument

SPD und Gewerkschaft: Faire Jobs in der Krise

Kreis Lippe (red). Die SPD-Fraktion des lippischen Kreistages in Detmold und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben an Arbeitgeber appelliert, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze nicht durch Ein-Euro-Jobs und andere prekäre Beschäftigungsverhältnisse abzulösen. Das teilten die Sozialdemokraten im Anschluss an ein Treffen der SPD-Kreistagsfraktion und des DGB unter dem Motto „Die richtige Politik für Lippe in der Wirtschaftskrise“ mit.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

K. Kalkreuter
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Lippe sei noch stärker von der Arbeitsmarktentwicklung betroffen als andere Kreise, machte die DGB-Vorsitzende der Region Paderborn-Lippe-Höxter, Astrid Bartols, deutlich. Dazu komme, dass auch in den Vorjahren die Entwicklung Besorgnis erregend gewesen sei. Lippe habe von 2001 bis 2008 rund 7500 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren – mehr als jeder andere Kreis in Ostwestfalen-Lippe.

Dafür sei die Zahl der geringfügig Beschäftigten und der sogenannten „Aufstocker“ – Menschen, die zusätzlich zu ihrer Erwerbstätigkeit noch Arbeitslosengeld II beziehen – in Lippe vergleichsweise hoch.

Kurt Kalkreuter, SPD-Fraktionschef im Kreistag und Landratskandidat, plädierte deshalb gegen eine Ausweitung von Arbeitsgelegenheiten und ähnlichen Beschäftigungsverhältnissen. „Das richtet sich nicht zuletzt an die Kommunen und den Kreis selbst.“ Auch in diesen Bereichen sind Ein-Euro-Jobber aktiv. Bis zu einem gewissen Grad sei das in Ordnung, insbesondere, wenn über die Arbeitsgelegenheiten der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt gelingt. „Aber auch in der Krise dürfen Ein-Euro-Jobber nicht zur Konkurrenz für Handwerksbetriebe werden oder regulär Beschäftigte in den Betrieben verdrängen.“

Den Ausbau der Kurzarbeit begrüßten Bartols und Kalkreuter als ein sinnvolles Instrument in der Krise.



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