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Politiker müssen am Montag über Beteiligung an der Weser Energie GmbH & Co. KG entscheiden

Soll Lügde sich beim Stromversorger einkaufen?

Lügde. Egal, wie die Politiker am Montagabend im Rathaus der Emmerstadt entscheiden: Der Strom für die Lügder Haushalte wird weiterhin aus der Steckdose kommen – egal, wer ihn liefert und wem die Leitungen gehören, durch die er fließt. Und doch hängt vom anstehenden Beschluss über eine Beteiligung der Stadt an der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG (WWE) eine ganze Menge ab. Denn: Folgt der Rat in seiner Sitzung am Montag der Empfehlung aus dem Rathaus, dann erkauft sich die Stadt Lügde einen 0,53-Prozent-Anteil an dem künftigen Energieversorger WWE mit fast 3,6 Millionen Euro. Da sie so viel natürlich nicht hat, wird sie nur zehn Prozent dieser Einlage – also knapp 360 000 Euro – zahlen müssen. Das restliche Geld leiht sie sich bei der Erwerbsgesellschaft. Laut Plan soll die Stadt diese Schulden jedoch nicht abstottern müssen. Vielmehr sieht der Entwurf für die Beteiligung am Nachfolgeunternehmen von E.on Westfalen Weser vor, dass das Darlehn mit den Gewinnen aus dem Netzbetrieb bedient wird, die die Stadt Lügde als Kommanditistin laut Prognose zu erwarten hat. „Nach einer Laufzeit von 25 Jahren ist die Fremdfinanzierung abgeschlossen“, heißt es in der Begründung der Verwaltung für ihre Empfehlung an die Politiker. Zudem würden die eingebrachten 358 000 Euro mit 3 Prozent verzinst. Nach diversen Beratungsrunden und Expertengesprächen zeigt man sich im Rathaus sicher: „Eine Beteiligung bietet mehr Chancen als Risiken. Stabilen Erträgen stehen lediglich überschaubare Risiken gegenüber“, heißt es in der Beschlussvorlage.

veröffentlicht am 15.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

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Wie die Politiker entscheiden, ist offen. Die Beratung beginnt am Montag um 19 Uhr hinter verschlossenen Türen. Der Beginn der öffentlichen Sitzung wird auf etwa 20 Uhr geschätzt, kann sich aber verzögern. jl



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