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Bürgerversammlung am 24. März: Einwohner können erfahren, was aus ihren Ideen und Anregungen geworden ist

So soll’s funktionieren: Planer stellen „Lügde 2015“ vor

Lügde (jl). „Das war diesmal gar nicht so einfach, alle Leute unter einen Hut zu bringen“, sagt Bauamtsleiter Günter Loges. Deshalb hat er die ursprünglich schon viel früher geplante Abschlussveranstaltung zur Vorstellung des Stadtentwicklungs-Konzepts „Lügde 2015“ mehrfach verschieben müssen. Aber jetzt steht der Termin.

veröffentlicht am 09.03.2009 um 19:27 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

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Und: Loges und mit ihm natürlich die Architekten und Ingenieure der Planungsbüros „Junker und Kruse“, „Sönnichsen und Partner“ und „Grondmij“ hoffen für diese Bürgerversammlung auf möglichst viele an der Zukunft ihrer Stadt interessierte Lügder: Die Ergebnisse der Arbeit aus den diversen Workshops und Arbeitskreisen der vergangenen zwölf Monate werden heute in zwei Wochen, am Dienstag, 24. März, um 19 Uhr im „Westfälischen Hof“ vorgestellt.

Bausteine werden zu einem großen Ganzen

Seit vor einem Jahr die Planungen zur Umgestaltung des historischen Stadtkerns begannen, haben Bürger, lokale Akteure und die von der Stadt beauftragten Planer sich immer wieder getroffen und gemeinsam Leitvorstellungen und Ideen für ein Konzept zur Wiederbelebung der Altstadt entwickelt. Jetzt sitzen die Architekten an der Auswertung der Ergebnisse und wollen den Lügdern alle Bausteine – zu einem großen Ganzen zusammengefügt – vorstellen.

Den Anstoß für die Chance zur umfassenden Revitalisierung des Altstadtkerns hatte die zukünftige Entlastung der Ortsdurchfahrt durch die jetzt für 2010 geplante Fertigstellung der Umgehungsstraße gegeben. Neben der Umgestaltung der Mittleren Straße wurden drei weitere Handlungsansätze verfolgt: die Entwicklung des Emmerufers zum „Emmerauenpark“, die Aufwertung des Einzelhandels in der Altstadt und die Verbesserung der Wohnqualität an der bisherigen Durchgangsstraße. Diese Komponenten zusammen sollen eine integrierte, nachhaltige Entwicklung Lügdes anstoßen.

Die Bürgerinnen und Bürger haben ihr Wissen und ihre Auffassungen in die Workshops eingebracht und dort gemeinsam mit den Fachplanern aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Einzelhandel sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft Leitideen und Konzepte entwickelt. So hatten alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Anregungen zu äußern und in den Planungsprozess einzubringen. Vor allem für die jeweils rund 30 Teilnehmer der unterschiedlichen Arbeitskreise wird es interessant sein zu erfahren, ob und wo sie sich und ihre Anregungen in dem Gesamtkonzept für Lügde wiederfinden.

Die entwickelten Ideen enthalten unter anderem Ziele und Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Altstadtkern und in der Emmeraue für alle Nutzergruppen, zur Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation, zur Stärkung des Einzelhandels sowie zur Aufwertung des Wohnstandortes. „Alle Bürger sind herzlich eingeladen, sich über die Planungsergebnisse zu informieren“, betont Günter Loges.

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