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So würdigt das Johanniter-Stift seine Ehrenamtlichen

Sie machen das Leben bunt

Lügde (red/jl). Sie verschenken ihre Zeit und machen damit andere Menschen glücklich. Dabei stehen sie denen gegenüber – üblichen Maßstäben nach – gar nicht in der Pflicht, denn sie sind nicht einmal verwandt mit ihnen: die Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich um die Bewohner des Lügder Johanniterstifts kümmern. Und sie tun das auf vielfältige Art und Weise: Durch Besuche lindern sie die Einsamkeit von Menschen, die keine Familie haben oder zu weit entfernt von ihr leben, um sie oft zu sehen. Ebenso bereichern die Freiwilligen den Alltag im Stift, indem sie dort musizieren, vorlesen oder Vorträge halten. Andere wieder begleiten oder chauffieren Bewohner zu Festen oder Ausflügen, helfen bei Feiern im Stift oder dekorieren dort die Räume, etwa für Gottesdienste.

veröffentlicht am 21.01.2011 um 20:30 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

Ihre Zuwendung tut den Bewohnern gut: die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Johanniter-Stifts.  Foto: pr
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Wer auf Ruhm aus ist, verbringt seine Zeit anders, denn die Ehrenamtlichen arbeiten eher im Stillen. Aber die Dankbarkeit der Bewohner für die Zuwendung ist ihnen gewiss. Und natürlich weiß auch die Leitung des Altenheims, was sie an den Ehrenamtlichen hat. Denn sie übernehmen den Teil der Betreuung, der im Stift-Alltag sonst wohl zu kurz käme.

Um die Leistungen der Freiwilligen zu würdigen, lud das Stift sie deshalb jetzt zu einem Neujahrsempfang. „Mit einem Glas Sekt haben 26 Ehrenamtliche mit Mitarbeitern des Hauses auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit angestoßen“, berichtet Berta Bolte-Wittchen, die den sozialen Dienst im Stift leitet.

Bei dieser Gelegenheit erfuhren die zum Teil seit vielen Jahren ehrenamtlich Tätigen nicht nur eine Würdigung ihrer gelebten Nächstenliebe, sondern lernten auch gleich ein neues Gesicht kennen: Pflegedienstleiter Markus Winter, der diese Position im Stift seit dem vergangenen Sommer bekleidet, stellte sich vor und betonte: „Sie bereichern mit Ihrem Engagement das Leben unserer Bewohner.“ Der nächste Anlass steht übrigens schon bald wieder ins Haus: Mit einer Karnevalsfeier soll die närrische Zeit auch im Johanniterstift ihren Einzug halten. Neu ins Programm nehmen konnte Pastorin Bolte-Wittchen im vergangenen Jahr regelmäßige Spielenachmittage und Standrundgänge Und sie weiß: „Beides hat bei den Bewohnern großen Anklang gefunden und ist in dieser Form nur mit Hilfe von Ehrenamtlichen möglich.“ Umso besser also, wenn sich deren Kreis noch vergrößern würde. Deshalb betont Berta Bolte-Wittchen: „Neue Ehrenamtliche sind uns stets willkommen.“



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