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Was den Einsatz der Nieser Feuerwehr als Versorgungseinheit für ihre Lügder Kameraden so wichtig macht

Sie leisten viel mehr als Brötchen zu schmieren

Niese. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niese betreiben die Versorgungseinheit der Lügder Feuerwehr. Das heißt: Zu ihrem Arbeitsgerät gehört ein spezielles Zelt. Es ist ausgestattet mit allem, um die Kameraden während eines langwierigen und kräftezehrenden Einsatzes mit Essen und Getränken versorgen zu können. „Das Zelt ist im Winter warm, so dass die durchgefrorenen oder – je nach Einsatz – auch durchgeschwitzten Kameraden nicht in der Kälte bibbern müssen“, fasste Löschgruppenführer Meik Grawe den Einsatzbereich der mobilen Feuerwehrlounge zusammen, die sich im vergangenen Jahr bei drei Einsätzen bewährt hatte. „Sind wir beim ersten Einsatz noch als ‚Brötchenschmierer‘ belächelt worden, haben alle anderen Kameraden mittlerweile erkannt, dass wir hier eine Zusatzqualifikation haben, auf die sie nicht mehr verzichten möchten.“

veröffentlicht am 04.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 19:41 Uhr

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Im Januar 2013 brannte eine Lagerhalle in Lügde, dort wurde die Versorgungseinheit ebenso aufgebaut wie bei einem Wohnungsbrand Anfang März und beim Strohfeuer in Elbrinxen. Mittlerweile haben die Nieser sogar spezielles Gerät, um besonders verrußte oder verschmutze Kameraden am Eingang zu grob zu reinigen, bevor sie ins Zelt gelangen.

In seinem Rückblick sprach Löschgruppenführer Grawe von Lehrgängen, Übungen und Ausbildungsdiensten, erinnerte an zehn Einsätze im vergangenen Jahr, so dass die 19 aktiven Kameraden 1641 Stunden ihrer Freizeit in den Dienst an der Allgemeinheit stellten. Und er freute sich, dass die fünf Nachwuchskräfte den Dämon der Demographie noch in der Flasche zurückhalten.

Über den Ausbildungsstand und die Kompetenz der Nieser verlor Stadtbrandinspektor Wolfgang Kornegger nur wenige Worte en passant: „Alles bestens.“ Intensiver betrachtete er schon die Versorgungseinheit: „Das ist die beste Investition, die wir in den letzten Jahren getätigt haben. Am Anfang wurdet Ihr vielleicht ein wenig belächelt, aber mittlerweile rangiert Ihr ganz oben auf der Hochachtungsskala der Feuerwehrkameraden.“

Anschließend beförderte Kornegger Marvin Olszewski zum Hauptfeuerwehrmann. Für die Ehrungen ließ er sich Zeit, überriss, was Bernhard Mirschel in seinen 60 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr und Willi Loke, Adolf Reker und Günther Deppenmeier in 50 Jahren geleistet haben. Der Löschgruppenführer überreichte abschließend Steffen Hütte für dessen außerordentliches Engagement die Ernennungsurkunde zum Feuerwehrmann des Jahres. yt

Lügdes Feuerwehr-Chef Wolgang Kornegger (hi.)– hier mit den geehrten und beförderten Nieser Kameraden – blickt mit Stolz auf die im Ortsteil beheimatete Versorgungseinheit. yt



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