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Feuer breitet sich schnell aus

Senior schwer verletzt, Haus unbewohnbar

LÜGDE. Jürgen Olszewski und Wolfgang Kornegger gehörten zu den Ersten an der Brandstelle in der Schillerstraße. Sie waren wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Doch was der stellvertretende Chef des Lügder Südstadt-Löschzugs und der Stadtbrandinspektor an der Einsatzstelle vorfanden, war nicht mehr nur der Küchenbrand, den die Leitstelle avisiert hatte. Das Feuer hatte schon auf das gesamte Wohnhaus übergegriffen. „Die Flammen schlugen aus allen Öffnungen“, sagt Olszewski. Auch der Dachstuhl fing in Windeseile Feuer. Die Rauchsäule ragte weit in den blauen Winterhimmel.

veröffentlicht am 19.01.2017 um 20:52 Uhr
aktualisiert am 19.01.2017 um 22:40 Uhr

Feuerwehrleute richten den Strahl durch ein Fenster ins Hausinnere. Trotz des Löschwasserangriffs von allen Seiten dauert es rund zwei Stunden, bis der Brand unter Kontrolle ist. Foto: mr

Autor:

Marco Rink und Juliane Lehmann

Den Notruf hatte laut Feuerwehr ein Nachbar abgesetzt. Er war es auch, der einen älteren Bewohner aus dem Haus barg. Der schwer brandverletzte 90-Jährige wurde dann zunächst im Rettungswagen behandelt. Dann brachte ihn ein Rettungshubschrauber ins Spezialkrankenhaus Bergmannsheil nach Bochum. Seine Schwiegertochter (70) kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Bathildiskrankenhaus. Hinzukommende Angehörige wurden von Sanitätern sowie zeitweise den Notfallseelsorgern Dietmar Leweke und Holger Nolte-Guen- ther betreut. Zwei Hunde, die in dem Haus beaufsichtigt wurden, konnten nicht gerettet werden. Das Haus ist unbewohnbar.

Die Feuerwehr war mit 70 Kräften aus Lügde, Elbrinxen, Sabbenhausen und Wörderfeld vor Ort. Die bekämpften den Brand von mehreren Seiten sowohl vom Boden aus als auch per Drehleiter. Aber erst gegen 17.30 Uhr hatten sie das Feuer unter Kontrolle. Um ein Aufflackern von Glutnestern zu verhindern, installierten die Freiwilligen über Nacht eine Brandsicherheitswache. Für die Einsatzkräfte wurden zunächst ein Atemschutzcontainer und für die Nacht noch ein Aufenthaltscontainer aufgestellt.

Die erst im Herbst angeschaffte Lügder Drehleiter kam bei dem Feuer erstmals zum Einsatz. „Gut, dass wir die haben“, befand mancher, der den Einsatz verfolgte.

Per Drehleiter erreichen die Einsatzkräfte das Obergeschoss des Einfamilienhauses an der Schillerstraße. Das Feuer konnte sich binnen weniger Minuten in dem Gebäude ausbreiten. Foto: jl


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