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Ausschuss soll Umwandlung anschieben

Sekundarschule als Perspektive für die Zukunft?

Lügde (jl). Heute Abend dürfte es richtig spannend werden im Lügder Rathaus. Denn Johannes-Gigas-Schulleiter Uwe Tillmanns oder seine Konrektorin Petra Hagemeister werden den Politikern und allen anderen Neugierigen vorstellen, wie die Bezirksregierung Detmold ihre Schule beurteilt. Basis ist eine Qualitätsanalyse vom vergangenen Schuljahr.

veröffentlicht am 02.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:41 Uhr

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Sollte die Bewertung günstig ausgefallen sein – und davon ist angesichts des Konzepts auf dem Ramberg und der seit Jahren rekordreifen Ausbildungsquote auszugehen –, dann könnte sie das Image und damit die Position der Schule in Sachen Bestandssicherung nur weiter stärken. Das wiederum würde die Hoffnung nähren, dass Lügdes einzige weiterführende Schule trotz sinkender Schülerzahlen eine Zukunft hat.

In den vergangenen Jahren wechselten nämlich im Schnitt nur noch 57 Prozent aller Kinder aus der Großgemeinde nach der 4. Klasse auf den Ramberg. Bliebe das so, dann hätte die Schule schon im kommenden Jahr zu wenig Fünftklässler für eine Haupt- und zwei Realschulklassen, sofern nicht plötzlich viele Kinder aus Schieder-Schwalenberg dazukämen.

Die Dreizügigkeit mit mindestens 18 Kindern pro Klasse ist aber Pflicht. Würde die Zahl dauerhaft unterschritten, dann könnte die ohnehin per NRW-Gesetzentwurf auslaufende Form des organisatorischen Zusammenschlusses nicht einmal mehr auf einen Bestandsschutz bauen.

Deshalb heißt die Losung jetzt „Sekundarschule“. Dieses Modell könnte in Lügde funktionieren, wenn mindestens 60 Kinder pro Jahrgang zusammenkämen. Sie würden dann in der 5. und 6. Klasse gemeinsam und erst anschließend nach Leistung getrennt unterrichtet; hier gäbe es verschiedene Möglichkeiten. Nach der 10. Klasse könnten dann alle Kinder mit guten Leistungen automatisch aufs Gymnasium wechseln. Der Unterricht würde schon vorher darauf ausgerichtet und ihnen bliebe ein Jahr mehr Zeit für die Schullaufbahn – für so manche Eltern eine gute Nachricht angesichts des Zeitdrucks an den Gymnasien.

Wer wissen möchte, ob Lügdes Politiker die Umwandlung der Gigas-Schule in eine Sekundarschule anschieben wollen, sollte die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kindertagesstätten und Schulen heute um 19 Uhr im Rathaus nicht verpassen.



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