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Fortschritt in der Pommernstraße / Plan B für Rückhaltebecken

Schutz vor Schlamm rückt in greifbare Nähe

Lügde (jl). Aus dem Acker oberhalb der Pommernstraße sprießt nun schon das frische Grün. Aber vom geplanten Rückhaltebecken fürs Neubaugebiet ist – natürlich – noch immer nichts zu sehen. Allerdings haben die Anlieger jetzt endlich konkreten Grund zur Hoffnung. Die Tage der Sandsäcke, mit denen mancher der nächsten Schlammlawine in seinem Keller vorzubeigen sucht, scheinen somit gezählt. Denn in die Grundstücksverhandlungen ist nach Monaten Bewegung gekommen: Einer von zwei Grundstücksbesitzern, auf deren Arealen die Schutz-Mulde oberhalb der Pommernstraße ausgehoben werden soll, hat das Angebot der Stadt akzeptiert und ist nun zum Verkauf bereit. Das dürfte die Angelegenheit entscheidend vorantreiben.

veröffentlicht am 13.03.2009 um 20:06 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 07:21 Uhr

Gut möglich, dass die Sandsäcke, mit denen einige Anlieger der P
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Der andere Grundbesitzer hat sich zwar noch nicht entschieden. Die Frist läuft aber auch erst in der kommenden Woche ab. Selbst, wenn er nun noch immer nicht bereit sein sollte, durch den Verkauf seiner Ackerfläche zum Hochwasserschutz für die in der Vergangenheit mehrfach Überschwemmungs-gebeutelten Anlieger beizutragen, bleiben der Stadt noch zwei Möglichkeiten.

„Wenn wir keine Einigung erzielen, werden wir eventuell ein Planfeststellungsverfahren in Gang setzen“, sagte gestern Bauamtsleiter Günter Loges auf Anfrage. Weil ein solches Verfahren aber wieder mindestens ein Jahr lang dauern und den Bau des Rückhaltebeckens weiter verzögern wird, liegt im Rathaus sicherheitshalber schon ein Plan B. Ließe sich der Grundbesitzer nicht auf den Handel mit der Stadt ein, „dann würden wir das Rückhaltebecken eben etwas anders bauen“, sagt Loges. „Es würde ein größerer Krater werden, der tiefer in den Hang hineinreicht.“ Denn die Stadtverwaltung wolle den Anliegern nicht zumuten, noch länger auf einen funktionierenden Hochwasserschutz zu warten.

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