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An Wörderfelds Kleinkaliber-Schießstand muss sich etwas tun / Engagierte Jugendarbeit

Schützen stolz auf ihren Stadtkönig Manfred

Lügde (ar). Darüber waren sich alle Beteiligten einig: So eine gut aufgelegte, konstruktive und rasante Generalversammlung gibt es in weitem Umkreis wohl nur selten. Die gut besuchte Veranstaltung des Schützenvereins im Dorfgemeinschaftshaus Wörderfeld war allerdings von ihrem Vorsitzenden Andreas Hasse und Schriftführer Carsten Ridder so detailliert und mit Unterstützung einer gut gestalteten Powerpoint-Präsentation vorbereitet worden, dass es für alle Anwesenden ein äußerst unterhaltsamer und informativer Abend wurde.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 20:21 Uhr

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Mit seinen 129 Zugehörigen hat der Verein seit 2007 gerade einmal einen Verlust von zwei Mitgliedern hinnehmen müssen, was aber, wie Andreas Hasse vermerkte, durch die Jugendarbeit in den nächsten Jahren wohl wieder wettgemacht werden kann.

Die kontinuierliche Arbeit schlug sich auch in einem guten finanziellen Polster nieder, wie Kassenführer Boris Keindlsdorfer berichtete, obwohl dieses für das nächste Schützenfest, das vom 19. bis 21. Mai stattfinden soll, wahrscheinlich ziemlich beansprucht werden wird. Denn, so erklärt Andreas Hasse: Die Kosten für Organisation, Rundmarsch, Zelt und Versorgung seien so gestiegen, dass ein Ausgleich durch die Kasse notwendig werde.

2012 wird der Wörderfelder Verein wieder an diversen Veranstaltungen im Stadtgebiet teilnehmen. 2011 war man beim Vergleichsschießen mit Falkenhagen dabei, nahm an den Stadtmeisterschaften teil und veranstaltete ein Pokalschießen in Hünkergrund. Dazu mahnte der Vorsitzende allerdings für 2012 eine bessere Beteiligung an. Immerhin konnte Wörderfeld 2011 mit Manfred Bossemeyer nach langer Durststrecke den Stadtschützenkönig stellen, was die Versammlung gnädig mit der Entgegennahme eines Fasses Freibier quittierte, obwohl Königen dieses normalerweise untersagt ist.

Als ein Knackpunkt mit noch weiterem Klärungsbedarf stellte sich die Erhaltung des Kleinkalibergewehr-Standes heraus, zu dessen Bestand und rechtlicher Absicherung noch finanzielle und organisatorische Probleme gestemmt werden müssen. Doch zeigte sich Hasse optimistisch, auch diese Klippe zu umschiffen.

Die Wahlen zum Vorstand gingen schnell mit Wiederwahlen der bisherigen Vorstandsmitglieder über die Bühne.

Für 25 Jahre Vereinstreue wurde Wolfgang Brenker geehrt, Michael Wiedbrauck wurde zum Unteroffizier befördert, Dirk Hartmann zum Feldwebel. Die Beförderung zum Oberfeldwebel erhielten Frank Schmidtmeier und Friedrich Kiel, und Peter Goebbelet zum Hauptfeldwebel.

Der Vorsitzende Andreas Hasse (4. v. r.) mit den Geehrten und Beförderten. Foto: ar



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