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Hummersen feiert drei Tage ausgelassen / 200 Gäste bei Katerfrühstück gestern

Schützen huldigen dem Königshaus

Hummersen (rr). Da wackelte der Köterberg, als am Sonntagnachmittag im Festzelt in Hummersen der Beifall für das Königspaar aufbrandete, stilgerecht mit den Kolben der Holzgewehre auf den hölzernen Boden gestoßen.

veröffentlicht am 18.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:41 Uhr

Beim Rundmarsch durch das Dorf geht es zum Festzelt.
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Dieser Traditionsverein feierte sein Schützenfest, bei dem an vier Tagen, Sonntag sogar bis morgens um 7 Uhr, Feiern bis zum Abwinken angesagt war. Das hielt die Schützengesellschaft nicht davon ab, am Nachmittag pünktlich zunächst den König und dann die Königin von zu Hause abzuholen.

Michael Marx, der König, dessen Mutter zweimal Königin und dessen Vater einmal Schützenkönig war, ist Abkömmling einer Schützendynastie. Auch er trug vor 25 Jahren die Würde des Jungkönigs. Königin Heike Stolte war 1992 schon einmal im Amt, und dieses Mal in einem roten Traum von Robe, war sie typisch für das Erscheinungsbild des Hummerser Schützenvereins: jung, dynamisch und populär präsentiert sich dieser Verein nach außen.

Viele Kinder und Jugendliche sind eingebunden, und Nachwuchssorgen kennt man nicht. Am Sitz der Königin hatten sich daher viele Hummerser eingefunden, um ihrer Königin zu huldigen, dann ging es auf kurzem Wege zum Festzelt. Drohender Regen machte die Abkürzung nötig. Dafür, dass man den geraden Rundmarsch auch akustisch vernehmen konnte, sorgte der bewährte Spielmannszug aus Albaxen und Bödexen.

25 Jahre im Schützenverein Hummersen (von links): Wolfgang Erdme
  • 25 Jahre im Schützenverein Hummersen (von links): Wolfgang Erdmeier, Udo Strack, Frank Erdmeier und 50 Jahre Hugo Werner.
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Präsident Elmar Reker hielt die Laudatio, nicht ohne auf die Verwurzelung des Vereins im Dorfleben hinzuweisen. Besonders, und dabei stellte er den Anteil von Michael Marx heraus, verwies er auf die Einsätze, die für das dorfeigene Freibad geleistet würden.

Der Hitze im Schützenzelt entkam die Gesellschaft nur durch die Flucht an die Getränke und das mit 30 selbst gebackenen Torten ausgestattete Kuchenbuffet. Während der Sonntag bei Tanz im Festzelt mit der „Skyline-Partyband“ ausklang, ging’s gestern munter weiter: Zum Katerfrühstück erschienen an die 200 Teilnehmer und verfolgten bei Brötchen und „Feuerwehrmarmelade“ die Abschlussrede Elmar Rekers. Dieser nahm eine Reihe Ehrungen vor und vergaß auch nicht die Auszeichnung der diesjährigen Knechte. Besonders geehrt wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft: Frank Erdmeier, Wolfgang Erdmeier, Alfons Grote, Elmar Leßmann, Jens Pollmann, Hans-Jürgen Reker und Udo Strack, sowie für 50 Jahre Josef Marx und Hugo Werner.

Der Hofstaat der Hummerser Schützen.

Foto: rr

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