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Sonnenhof-Bewohner können aufatmen, denn jetzt schiebt die Stadt den Hochwasserschutz an

Schluss mit der Angst vor Regen und Schlamm

Lügde (jl). Schon bald werden viele Bewohner des Neubaugebiets Sonnenhof eine Sorge weniger haben: Denn jetzt kann die Stadt endlich das seit Jahren von den Regen- und Schlammgeschädigten ersehnte Rückhaltebecken bauen lassen. Kurz vor Ablauf der von der Stadtverwaltung gesetzten Frist war der Landwirt beim Notar – und nun ist der Verkauf der rund 800 Quadratmeter Acker an die Stadt zu einem vergleichsweise stolzen Preis perfekt.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:21 Uhr

Siegrid Böker erinnert sich noch lebhaft an den stinkenden Schla
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„Das wurde aber auch Zeit“, sagt Siegrid Böker, deren Haus ganz hinten am Hang steht. Zuletzt vor drei Jahren flutete stinkender Schlamm ihr Grundstück.

Auch die Rathaus-Mitarbeiter sind froh, dass der Hickhack um den Landkauf nun ein Ende hat. „Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben“, gesteht Hauptamtsleiterin Katrin Buhr erleichtert. Denn eine Enteignung als letzter Ausweg hätte auch die Anrainer wieder viel Zeit und Nerven gekostet „Wir hätten das Problem gern viel früher gelöst“, versichert Buhr.

Die Stadtverwaltung vergibt die Bauarbeiten jetzt in einer beschränkten Ausschreibung. „Wenn alles glattgeht, können die Arbeiten im Dezember beginnen“, hofft Hans-Albert Lindhorst, der sich im Bauamt um das 85 000-Euro-Projekt kümmert. Das etwa 450 Quadratmeter große, ovale Becken soll 90 Kubikmeter Wasser aufnehmen – das entspricht der Füllung von etwa 450 Badewannen. „Das Wasser im Becken wird dann gedrosselt an die Kanalisation abgegeben“, erklärt Lindhorst.

Wie die Bewohner, so waren dieser Tage übrigens auch die Rathaus-Mitarbeiter überrascht, als der Bauer den Acker an der Siedlung plötzlich umpflügte. Die zuvor dort eingesäte Wiese hatte nämlich in den letzten Jahren das Schlamm-Problem etwas vermindert. Doch im Rathaus hat sich die Sache geklärt: Der Landwirt hatte sich vor Jahren per Ackerrandförderungsprogramm zur Anlage der Grünbrache verpflichtet. Und dieses Programm lief jetzt aus.



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