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Ausschuss für verkehrsberuhigten Bereich mit Parkzeitbegrenzung

Schilderwald an der Zone

Lügde. Die historische Altstadt von Lügde wird bald weitgehend als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen sein. Bislang sind die Straßen alle mit dem Schild „Tempo 10“ versehen, weil im Kern der Altstadt, also in der Vorderen Straße zwischen der Einmündung Kirchweg bis hinter das städtische Gebäude „Vordere Straße 39“ und in einem Teil der Seilerstraße das Parken zeitlich beschränkt werden soll. Das ist nicht erlaubt in einer verkehrsberuhigten Zone, die umgangssprachlich häufig auch als Spielstraße bezeichnet wird.

veröffentlicht am 03.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 16:21 Uhr

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Autor:

von Carlhermann Schmitt
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„Es war aber bislang nicht möglich, von einer Spielstraße in eine Zone 10 mit Parkbeschränkung überzuleiten, weil dafür vier Verkehrsschilder an einem Ort aufgestellt werden müssen“, erklärte der Chef des Lügder Ordnungsamtes, Karl-Heinz Köhne, im Ausschuss für Ordnung, Umwelt und Forsten. Die vier notwendigen Schilder sind: Erstens das durchgestrichene blaue Schild, das darauf hinweist, dass die „Spielstraße“ hier beendet ist, zweitens das runde Schild mit rotem Rand und der 10 in der Mitte, drittens das Schild für das Parkverbot und viertens das Schild, in dem darauf hingewiesen wird, dass das Parken auf besonderen gekennzeichneten Flächen mit einer Parkscheibe werktags von 8 bis 17 Uhr auf zwei Stunden beschränkt ist.

Neuerdings dürfen allerdings vier Verkehrsschilder an einen Ständer kommen. „Das ist zwar sehr grenzwertig“, befand Köhne, „weil die Autofahrer schließlich nicht überfordert werden sollen. Aber nur dadurch haben wir nun die Möglichkeit, die gesamte historische Altstadt als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen und nur den zentralen Bereich auf Höhe des Marktplatzes davon auszunehmen und hier das Parken zeitlich zu begrenzen.“ Der knappe Parkraum solle schließlich nicht den Dauerparkern überlassen werden.

Der Vorteil der Spielstraße, die dann bald für den Rest der Altstadt gilt, gegenüber der bisherigen Regelung als Zone 10, ist die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer. Fußgänger und Autofahrer müssen dann noch mehr aufeinander achten, da keiner von ihnen besondere Vorrechte hat. Und die Autos müssen nochmals deutlich langsamer – nämlich Schrittgeschwindigkeit – fahren.

Die Ausschussmitglieder folgten geschlossen der Argumentation Köhnes, dass es Sinn mache, werktags das Parken im Zentrum auf zwei Stunden zu begrenzen und den Rest der Altstadt dann neu als Spielstraße auszuweisen.



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