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Hunderte Musik-Fans feiern

„Rock am Köterberg“: Kalte Temperaturen – heiße Sounds

NIESE. Sie sieht aus wie ein typisches Kinderzimmermöbel mit dem Coolness-Faktor einer Blockflöte: die Mandoline. Völlig unscheinbar kommt sie daher, aber wehe, wenn sie von Freaks wie „Mandowar“ angespielt wird, dann kann sie Festungen in ihren Grundfesten erschüttern wie dereinst die Trompete. Diese Erfahrung durften die Fans bereits zum zweiten Mal beim Auftritt der Mandolinen-Truppe in Niese machen. Die Band ließ es so richtig krachen auf dem Lipper Woodstock, dem Festival „Rock am Köterberg“, zu dem die Veranstalter um den Vorsitzenden Björn Schrader fünf Bands erwarteten. Dass nur vier gekommen sind, lag am Bassisten von „Suffers“, der sich kurz zuvor das Handgelenk gebrochen hatte.

veröffentlicht am 20.08.2017 um 16:51 Uhr
aktualisiert am 21.08.2017 um 08:42 Uhr

Rauchschwaden umhüllen die Cowboys von „Mandowar“ auf der Bühne bei „Rock am Köterberg“. Foto: yt
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Autor

Carlhermann Schmitt Reporter
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Dennoch begann das Köterberg-Festival pünktlich, sodass mehrere hundert Besucher voll auf ihre Kosten gekommen sind. Zum Einstieg heizten die „Dogtown Winos“ den Gästen richtig ein, so wurden diese schon vor Einbruch der Dunkelheit in Partymodus versetzt. Frontman Norbert Görder drehte so richtig an der Gitarre auf und holte das Letzte aus seiner Stimme heraus: „Das ist hier wirklich eine geile Veranstaltung. Da merkt man schon bei der Ankunft, dass die Truppe mit Herz und Seele dabei ist, weil sie einfach Spaß an der Sache haben.“ Dem konnte auch Nils Hofmann von „Mandowar“ uneingeschränkt zustimmen. „Das ist hier wie eine große Familie, die einen sofort adoptieren würden“, freute er sich.

35 – alles ehrenamtliche – Helfer haben dafür gesorgt, dass die neunte Auflage von „Rock am Köterberg“ wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle werden sollte. Und das wurde es auch. Trotz Temperaturen, die in mancher heimeligen Dezembernacht schon höher waren, trotz vom abendlichen Schauer bei manchen noch klammer Kleidung ließ sich niemand beirren: Party stand auf der Tagesordnung. Also wurde Party gemacht. Nicht nur mit „Mandowar“, auch mit „GranDuca“, die ebenfalls auf der Bühne standen. Und so hatten alle ihren Spaß. Ab Mitternacht holten „Matt Eagle“ die letzten Reserven aus den tanzenden und mitsingenden Gästen. Mit Glanzstücken aus der Rockgeschichte brachten sie bei den Fans die Augen zum Leuchten und die Hintern nochmals richtig in Bewegung.

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Mud-Rock aus Detmold gibt es von „GranDuca“. Foto: yt


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