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Aus allen Fraktionen erntet der Bürgermeister Lob für seine Arbeit und Zustimmung für die nächste Wahl

Reker bekommt Rückendeckung

Lügde. Die Fraktionsvertreter im Rat stehen hinter Heinz Reker, buchstäblich und sprichwörtlich. Nachdem der Bürgermeister Lügdes am Dienstag seine erneute Kandidatur im nächsten Jahr bekanntgegeben hatte (wir berichteten), ging ein synchrones, zustimmendes Kopfnicken durch den großen Saal im Lügder Rathaus. Die anwesenden Fraktionsvorsitzenden – Dieter Diekmeier von der SPD hatte den Termin glatt vergessen – drückten Heinz Reker anschließend noch einmal ihre Fürsprache aus.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

von julia rau
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„Gemeinsam mehr erreichen“ war Rekers Wahlslogan 2009. Nach diesem Credo habe er gemeinsam mit dem Rat auch viel erreicht, sagte er. „Ich denke, wir haben im Rat eine Kultur geschaffen, in der es allen Spaß macht, zu arbeiten.“ Dementsprechend zielführend seien auch die Verhandlungen gewesen. „Die Stadtentwicklung Lügde 2015 ist auch fast abgeschlossen.“ Insgesamt zieht der Parteilose ein positives Fazit. Besondere Erfolge während seiner Wahlzeit sind in seinen Augen die schnelle Strukturierung der Sekundarschule und die Bewilligung für die Marktplatzgestaltung.

Sowohl CDU als auch SPD, die ihn damals zur Bürgermeisterwahl aufgestellt hatten, wollten einen Neuantritt Rekers. „Mir war es wichtig, auch die FWG und die FDP mit an den Tisch zu bekommen“, erklärte der Bürgermeister, denn er wolle „parteiübergreifender Bürgermeister aller“ sein.

Die FWG, die seine Kandidatur 2009 zunächst nicht unterstützte, sprach sich jetzt für Reker aus. „Wir wünschen uns auch nach 2014 einen Bürgermeister, der Heinz Reker heißt“, sagte Fraktionsvorsitzender Klaus Meier. Franz-Joseph Kuffner, Fraktionsvorsitzender der FDP, fügte hinzu: „Wir unterstützen die Kandidatur voll und ganz.“ Jörg Eickmann von der SPD hatte sowieso nichts anderes erwartet „Wir haben angenommen, dass der Bürgermeister über die Stadt keine zwei Wahltermine kommen lassen würde.“ Ein Gegenkandidat ist angesichts dieser Unterstützung eher nicht in Sicht. „Ich würde natürlich auch antreten, wenn es einen Gegenkandidaten gäbe“, so Reker. In der nächsten Wahlzeit, vorausgesetzt, die Lügder wählen ihn erneut, will er sich vornehmlich um die Herausforderungen kümmern, die der demografische Wandel mit sich bringt. Genaues möchte er aber nicht preisgeben. Nur soviel: „Ich habe schon neue Ziele im Kopf.“ Wie ein richtiger Neuanfang fühle sich der Antritt aber nicht an. „Aber es ist ein Anfang. So ähnlich wie bei Frau Merkel“, scherzt er.

Sollte Heinz Reker Bürgermeister von Lügde bleiben, endet seine Wahlzeit regulär Mitte 2020, obwohl er sich auch selbst aussuchen könnte, ob er früher aufhört, ohne finanzielle Einschnitte bei der Rente zu befürchten. Das sei für ihn aber kein Anreiz gewesen, sich neu zur Wahl zu stellen. Einmalig wird für die Termingleichheit von Bürgermeister- und Ratswahl 2020 in NRW der Rat im nächsten Jahr für sechs statt bislang fünf Jahre gewählt, da das Land die 2007 beschlossene Entkopplung rückgängig machen will.

Heinz Reker strahlt, weil sich alle Fraktionen hinter ihn stellen (v. li.): Klaus Meier (FWG), Thomas Blum (CDU), Jörg Eickmann (SPD) und Franz-Joseph Kuffner (FDP) geben ihm für den Neuantritt 2014 Rückendeckung.jmr



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