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Für die Gesellschaft unverzichtbar

Reinhold Hohaus mit Ehrenring ausgezeichnet

LEMGO/LÜGDE. Der vergangene Samstag war schon ein sehr besonderer Tag für Reinhold Hohaus. Denn der 77-jährige Lügder wurde an diesem Vormittag von Dr. Axel Lehmann mit dem Lippischen Ehrenring ausgezeichnet.

veröffentlicht am 19.02.2018 um 15:59 Uhr

Für seinen besonderen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Stadt Lügde und ihrer Bevölkerung wurde Friedhelm Hohaus am Samstag in Lemgo vom Landrat des Kreises Lippe, Dr. Axel Lehmann, mit dem Lippischen Ehrenring ausgezeichnet. Foto: br
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Burkhard Reimer Reporter
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Selbstverständlich, betonte der Landrat des Kreises Lippe in seiner einleitenden Ansprache, die er an alle acht neuen Ehrenringträger sowie die zahlreichen Gäste der Verleihungszeremonie richtete, könne diese Auszeichnung nicht aufwiegen, was diese Mitbürger an ehrenamtlichem Engagement aufgebracht hätten. Aber der Lippische Ehrenring – in der Region offenbar so hoch geschätzt, dass Lehmann sich nicht scheute, ihn mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland zu vergleichen – solle immerhin Ausdruck der Hochachtung und Wertschätzung sein und nicht zuletzt zur Nachahmung auffordern. „Denn“, so der Landrat, „wir brauchen Leute wie Sie, die sich für eine gute Sache einsetzen, ohne persönlichen Nutzen daraus zu ziehen. Sie sind für unsere Gesellschaft unverzichtbar“.

So wurde Reinhold Hohaus der Ehrenring nicht zuletzt für dessen jahrzehntelanges ehrenamtliches Mitwirken im Heimat- und Museumsverein Lügde verliehen, dessen Mitglied er bereits seit 1979 ist. Lehmann hob in seiner Laudatio hervor, dass Hohaus nicht zuletzt immer wieder seine Fertig- und Fähigkeiten als gelernter Tischler in den Dienst des Vereins gestellt und dieser in hohem Maße davon profitiert habe. Unter anderem sei der Geehrte „maßgeblich an der Renovierung des Heimatmuseums beteiligt“ gewesen, auch hätten „unter seiner Federführung gesammelte Exponate aufgearbeitet“ werden können. Die aktive Mitwirkung des heute 77-Jährigen habe weiteren „Meilensteinen des Heimat- und Museumsvereins“, wie der 1984 für die 1200-Jahrfeier der Stadt Lügde erstellten „Geschichtssäule“ gegolten. Als weitere Beispiele für das unermüdliche ehrenamtliche Wirken von Reinhold Hohaus nannte der Landrat den Bau eines Motivwagens, der die historische Stadtmauer Lügdes und den alten Wehrturm zeige, die Arbeiten bei der Renovierung eben dieses Wehrturms und auch den Bau einer Holzbrücke für Fußgänger über den Eschbach. Und auch das stellte Lehmann als leuchtendes Beispiel für besonderes bürgerschaftliches Engagement heraus: „Reinhold Hohaus pflegt seit 1958, also seit nunmehr 60 Jahren, das Wandergebiet in der Gemarkung Lügde.“ Und schließlich betreue er, gemeinsam mit seiner Ehefrau Karola, eines der Heiligenhäuschen der katholischen Kirchengemeinde vor Ort.



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