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Dank Giftköder-Auslegung weniger ungeliebte Nager in der Großgemeinde

Rattenbefall im Griff

Lügde. 400 Giftköder haben die Mitarbeiter des Ordnungsamts zwei Wochen lang an Wasserläufen und im Kanalsystem der Osterräderstadt und ihrer sämtlichen Ortsteile ausgelegt, um die Rattenpopulation in der Großgemeinde unter Kontrolle zu halten. Bei der jährlichen „Rattenvertilgung“ lassen sich dauerhafte Erfolge verzeichnen, wie Karl-Heinz Köhne vom Ordnungsamt sagt.

veröffentlicht am 09.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Die Kosten der Vertilgung trägt die Stadt. „Seit wir die Aktion jährlich und nicht mehr nur alle zwei Jahre durchführen, haben wir den Rattenbefall gut im Griff“, sagte er.

So seien in den Rechen der Kanäle weniger Rattenkadaver, als im vergangenen Jahr gefunden worden. Dennoch gebe es Schwankungen an einigen Orten. Wo im vergangenen Jahr viele Ratten waren, waren in diesem Jahr nur wenige – und umgekehrt. „Das hängt mit Gründen zusammen, die man so nicht nachvollziehen kann“, sagt Köhne.

Was für Lügdes Ordnungsamtschef aber vor allem zählt: Er kann zufrieden sein mit dem durch die Aktion erzielten Effekt: „Ich denke mal, in Sachen Ratten sind wir jetzt auf dem gleichen Niveau wie Bad Pyrmont, und das ist immerhin eine Kurstadt“.

Seit vier Jahren wird die Rattenvertilgung auch in der Emmerstadt jährlich durchgeführt. Seither wurde die Zahl der auf den 86 Quadratkilometern Stadtgebiet lebenden Nager auf ein Zehntel des Bestandes verringert, der sich früher vor allem in den Kanälen eingerichtet hatte. Von seinerzeit etwa 1000 Tieren sind nun nur etwa 100 übrig geblieben. jmr



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