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Zusatz „am Ramberg“ soll entfallen

Rat entscheidet über neuen Schulnamen

Lügde (jl). Das Thema Schulen ist ein Schwerpunkt der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Lügde, die am Montag, 25. Mai, um 19 Uhr im Rathaus beginnt.

veröffentlicht am 22.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 03:21 Uhr

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So haben die Ratsmitglieder unter anderem über einen neuen Namen fürs Schulzentrum zu befinden. Denn das Kollegium der Haupt- und Realschule möchte sich nicht mit dem Namen „Johannes-Gigas-Schule am Ramberg” abfinden, für den der Rat sich in seiner Dezember-Sitzung ausgesprochen hatte. Die Gesamtkonferenz der Schule favorisiert eine Verkürzung auf „Johannes-Gigas-Schule“ (wir berichteten).

Überdies geht es um die genaue Formulierung des notwendigen Zusatzes, dass es sich bei der Schule um den – landesweit bisher einmaligen – organisatorischen Zusammenschluss einer Real- und einer Hauptschule handelt.

Es geht auch um Inhalte

Doch es geht am Montag nicht nur um Namen, sondern auch um Inhalte. So etwa um den der Küche im Schulzentrum. Hier empfiehlt die Verwaltung im Zuge des Mensa-Baus für die Ganztagsschule auf dem Ramberg den Einbau einer Zubereitungsküche, in der das Essen nicht nur angeliefert und aufgewärmt wird, sondern auch frisch gekocht werden kann. Davon verspricht man sich aufgrund einer erhofften Qualitätssteigerung mehr Abnehmer.

Allerdings kostet der Küchenbau dann 76 000 Euro mehr als im Falle einer reinen Ausgabeküche. Weiterer Nachteil: Die Schüler müssten ihren Kiosk-Betrieb einstellen. Denn den Erlös aus dem Brötchenverkauf braucht der Betreiber als Einnahmequelle, damit sich der Mensabetrieb für ihn rentiert. Zudem müsste sich auch die Lügder Grundschule von dieser Firma mit Essen beliefern lassen, da sich der Betrieb der Zubereitungsküche erst ab 120 Essen pro Tag lohnt.

Schulsozialarbeit auch an den Grundschulen?

Auch das Thema „Schulsozialarbeit“ steht am Montag zur Debatte. Hier geht es darum, das bisher nur im Schulzentrum vorgehaltene Angebot auf die Grundschulen in Lügde und Rischenau/Elbrinxen auszudehnen. Die Voraussetzungen sind – wie schon in Schulausschuss Anfang März deutlich wurde – allerdings reichlich kompliziert. Denn die Bezirksregierung macht die Förderung von Bedingungen abhängig, die in Lügde nicht so einfach zu erfüllen sein werden (wir berichteten).

Ferner hat der Rat über vier Zuschussanträge zu entscheiden: Die Musikschule Lügde erhofft – auch mit Blick auf das geplante Programm zu ihrem 20-jährigen Bestehen im August – 4000 Euro von der Stadt. Der Spielmannszug Elbrinxen wünscht sich 1500 Euro, der Spielmannszug Rischenau 2000 Euro für den Kauf von Instrumenten. Zudem hofft der Schützenverein Falkenhagen auf Geld zur Reparatur seiner Vereinsfahne.

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