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Rund 120 Johannes-Gigas-Schüler begeisterten mit Programmvielfalt

Quirliges Treiben auf der Bühne

LÜGDE. Eigentlich war die Band-AG am Mittwochnachmittag in der Aula der Johannes-Gigas-Schule das tragende und auch das verbindende Element, bildete sie doch die Übergänge zwischen den einzelnen Acts, mit denen die zahlreichen jungen Aktiven einen bunten Spätnachmittag gestalteten.

veröffentlicht am 05.04.2019 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 05.04.2019 um 16:20 Uhr

Die Aufführung der Band-AG in der Johannes-Gigas-Schule sorgte für die musikalischen Übergänge zwischen den einzelnen Programmpunkten. foto: rr
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Autor

Rudi Rudolph Reporter
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Über 100 Minuten Programm standen da auf dem Zettel, und rund 120 junge Akteure hatten dafür seit den Sommerferien eine Menge Zeit und Engagement investiert. Da mussten Sketche eingeübt, Bewegung und Sprache koordiniert und der gesamte Ablauf minutiös geplant werden. Da galt es, die Spannung hochzuhalten, indem etwa die Chor-AG mit „Monsun“ den Nachmittag eröffnete, dann der Darstellen-und- Gestalten-Kurs mit dem Sketch „Zeitreise“ übernahm und Morris und Adriana sich mit dem musikalischen Part anschlossen.

Vielfache Talente aus dem Darstellen-und-Gestalten-Kurs, der Schulband, der Keyboard-AG und dem Unterstufenchor trauten sich auf die Bühne, angeleitet und fürsorglich begleitet von drei Lehrkräften, die ihrerseits mit Betreuung und Koordination ein volles Pensum Arbeit zu leisten hatten.

Brigitte Bergmann, Cornelia Reuter und Moritz Kaulfers hatten die Zügel in der Hand, und so liefen die musikalischen Auftritte und Szenen vorbildlich. Da hatten die Schüler oft die Lacher auf ihrer Seite, wenn in den acht kleinen Sketchen unter dem Thema „Pech gehabt“ ulkige Szenen interpretiert wurden, die man auch im Alltag eines jeden Zuschauers vermuten könnte. Witzig auch die Szene, in der ein Maulwurf das gepflegte Terrain eines Hobbygärtners verwüstet und die Bekämpfung mit allen Mittel vorgenommen wird. Am Ende brennt nicht nur die Maulwurfsbehausung nieder, sondern das ganze Haus.

Der Sketch „Familienleben“ nahm den Gehorsam gegenüber der eigenen Mutter und der Großmutter aufs Korn, und „Feuer“ persiflierte die Trotteligkeit der Feuerwehr. Das Publikum amüsierte sich köstlich und spendete reichlich Beifall.

Auch die musikalischen Zwischenspiele wie „Fly“ von Jessica aus der 9c oder „Demons“, ebenfalls von Jessica interpretiert und begleitet von Leon aus der 9c, kamen gut an.

„Drei Damen auf Diät“ zeigte, wie fitte Seniorinnen in der „Seniorenresidenz am Ramberg“ die ekligen Menüs eines neuen Diätkochs umgehen und sich ihre eigene Diät am Bratwurststand zusammenstellen.

Viel Situationskomik, die in „Romeo und Julia“ ihren Höhepunkt fand, das neben seiner klassischen Version der Renaissance auch noch weitere Zeiten bediente. So traten Napoleon plus General auf, und nicht Napoleon ergatterte die schöne Julia, nein, der General zog mit ihr von dannen, auch wenn die Liaison letztlich nicht hielt.

Auch die türkische Version des Liebesklassikers hatte ihre Lacher, besonders, als der Macho-Romeo seine Mutter rufen hört. Sein „Ja, Mama, ich komme“, sorgte für großen Beifall.

Es war ein unterhaltsamer Spätnachmittag, den die Kinder und Jugendlichen da auf die Bühne brachten, voller Witz, Tempo und fast ohne Lampenfieber.



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