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Schon vor dem traditionellen Osterräderlauf war in der Stadt viel los

Polonaise mit dem Osterhasen

LÜGDE. Aus ganz Deutschland sind am Wochenende Besucher nach Lügde gekommen, um den Osterräderlauf und das Begleitprogramm am verkaufsoffenen Sonntag zu erleben.

veröffentlicht am 02.04.2018 um 12:27 Uhr
aktualisiert am 02.04.2018 um 18:50 Uhr

Schon vor dem abendlichen Feuerspektakel hatten die Besucher am verkaufsoffenen Sonntag viel Spaß. Foto: yt

Autor:

Carlhermann Schmidt
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„Da soll auch die ganze Familie daran Spaß haben“, erklärte Oberdeche Uwe Stumpe. Am Nachmittag hatten die Kleinen viel Spaß mit den Jojos im Park und auch die Eltern ließen sich anstecken von der Ausgelassenheit. Live-Musik und Spiel-Buden verkürzten die Wartezeit auf das Feuerspektal ebenfalls. Im Emmerauenpark lud ein Jahrmarkt zum Spielen und Naschen ein. Ein Riesenhamster schleppte Groß und Klein in einer Polonaise hinter sich her und kuschelte mit den Kindern. Beim Bungee-Trampolin-Jumping hatten vor allem die Kleinen viel Spaß, während die älteren Semester zu „Paranoid“ von Black Sabbath mit den Füßen wippten. Beim verkaufsoffenen Sonntag erfreute schon vor dem Osterräderlauf das Blasorchester der Stadt Lügde die Besucher auf dem Marktplatz mit flotten Weisen. Die Gäste hatten dabei auch die Gelegenheit, die Räder aus Stroh und Holz genau in Augenschein zu nehmen, bevor die Pferde angespannt wurden. „Die Kunst besteht hier dabei, jegliche Unwucht zu vermeiden, die das Rad auf seiner Fahrt den Berg hinunter ins Schlingern bringen könnte“, erklärt der alte Hase Werner Oelmann. Die Dechen der Aktiven Gruppe stopften schon das Roggenstroh in die Eichenräder, das sie dann mit den am Donnerstag vor laufender Kamera gedrehten Haselnussruten fachmännisch vertäuten und schließlich den Osterberg hinaufbrachten. Den gesamten Nachmittag über hatten sie dabei viele Zuschauer. Spannend wurde es dann mit Einbruch der Dämmerung. Wie gut würden die Räder laufen – die Frage, die sich in jedem Jahr die Besucher stellen.

Mit von der Partie war auch Lügdes Bürgermeister Heinz Reker, der zwar auch einmal ein Sträußchen Stroh in ein Rad stopfte, ansonsten den Dechen moralischen und bisweilen auch hochgeistigen auf Flaschen gezogenen Beistand bot. „Es ist schon toll, dass die Dechen nicht nur für die Durchführung des Osterräderlaufs verantwortlich zeichnen, sondern auch alle organisatorischen und bürokratischen Hürden nehmen“, freute er sich und betonte dabei, dass der Verein auch an keinem Fördertropf hänge. Mit Musik zogen die Dechen mit ihren Rädern und dem speziellen langstieligen Roggenstroh durch die Stadt, bevor das abendliche Spektakel begann.

Pferde zogen die Osterräder durch die Stadt. Foto: yt


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