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Seit 20 Jahren gibt es die Diakoniestation Lügde

Nur die Geburt war schwierig

LÜGDE. Nur im kleinen Rahmen hat die Diakoniestation Lügde ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert, doch hat sie in den zwanzig Jahren ihres Bestehens eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Gegründet wurde die Diakoniestation bereits Anfang 1996, damals noch in der Trägerschaft der evangelisch-reformierten Gemeinden Falkenhagen und Elbrinxen sowie der evangelischen Kirchengemeinde Lügde und mit Sitz in der Vorderen Straße 27 in Lügde.

veröffentlicht am 30.06.2016 um 19:59 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:18 Uhr

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Autor:

Rudi Rudolph
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Im Jahre 2010 zog die Diakoniestation um und residiert seitdem schräg gegenüber ihrem alten Domizil nun in der Vorderen Straße 22. Bei ihrer Gründung war das Projekt Diakoniestation nicht unumstritten. Der damalige Pastor Gerald Klassen sprach von „einer schwierigen Geburt“. Man sei „nur mit dem Wohlwollen der katholischen Gemeinden überlebensfähig“. Und so wurde ein „Runder Tisch“ ins Leben gerufen, um, wie Pfarrer Ottmar Tuß von der katholischen Gemeinde versprach, „die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren“. Die Diakoniestation löste die bis dahin tätigen Gemeindepflegestationen ab, und konnte umfangreichere Aufgaben bewältigen, was Bürgermeister Bernd Arens als „einen guten Tag für die alten und pflegebedürftigen Menschen der Stadt“ bezeichnete.

Die Animositäten existieren nicht mehr, denn die Diakoniestation hat sich ihren Platz als feste Größe unter den Pflegediensten erarbeitet und gesichert. Die Mitarbeiterzahl stieg ständig, was 2002 zu einem Zusammenschluss mit dem Elisenstift Dörentrup führte. Inzwischen sind rund sechzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Lügde im Dienst, denn „das Gebiet der Pflege hat in den zwanzig Jahren enorm zugenommen“, wie Pflegedienstleiterin Christiane Trope feststellt. Der Einzugsbereich hat sich bis in das gesamte Gebiet der Großgemeinde Lügde ausgeweitet – und die Menschen werden immer älter. Daher hat sich auch das Angebotsspektrum in der Pflege der heutigen Zeit angepasst. Bedürfnisorientierte und an der biblischen Botschaft ausgerichtete Dienstleistungen stehen laut Trope im Vordergrund, dabei sei die Patientenzufriedenheit das höchste Gut. Gefragt sei ein freundlicher und respektvoller Umgang mit den Menschen und die Förderung der Fähigkeiten zu einer selbstständigen und selbstverantwortlichen Lebensgestaltung. Grundpflege und Behandlungspflege würden vielfältige Kenntnisse und eine ständige gezielte Fort- und Weiterbildung erfordern. Hinzu komme die immer mehr ins Bewusstsein rückende Palliativpflege. All das macht aber auch für die Mitarbeiterinnen die Freude am Beruf aus, und schon der damalige Bürgermeister Arens wünschte ihnen bei der Eröffnung der Einrichtung „die Zuversicht und innere Begeisterung, wie sie auch die früheren Gemeindeschwestern gehabt haben“.

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  • Die Eröffnung der Diakoniestation im Jahre 1996 im Haus Nr. 27 der Vorderen Straße. Foto: Archiv
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  • Der frühere Standort der Diakoniestation – so sieht das Haus heute aus. Foto: ar


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