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Lügdes Bau-Politiker nicken Verlängerung der Veränderungssperre fürs Gewerbegebiet ab

Noch in der Mache: das Einzelhandelskonzept

Lügde. Ihren Lidl-Markt haben die Lügder Discount-Fans zwar verloren. Dafür wächst Aldi, und im Herzen der Stadt haben ein paar Mutige neue kleine Läden aufgemacht. Gut möglich also, dass das von der Stadt bei den Dortmunder „Junker und Kruse“-Planern in Auftrag gegebene Einzelhandelskonzept deshalb auch nach neun Monaten noch nicht fertig ist. Denn den Wandel müssen die Planer einarbeiten, wenn ihre Expertise nicht schon bei ihrer Veröffentlichung überholt sein soll.

veröffentlicht am 22.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

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„Im Entwurf liegt das Gutachten vor“, sagt Bauamtsleiter Günter Loges. Wie er und sein Mitarbeiter Gregor Günnewich den Politikern jetzt im zuständigen Lügder Bauausschuss berichteten, sind Ende Mai erste Abstimmungsgespräche mit den maßgeblichen „Trägern öffentlicher Belange“ geplant. Zudem soll es eine Bürgerinformation zum Thema geben.

Offenbar wird das Gutachten nicht rechtzeitig fertig, um stichhaltige Argumente für eine von der Stadt gewünschte Änderung des Bebauungsplans im Gewerbegebiet der Pyrmonter Straße zu liefern. In dem Plan soll festgeschrieben werden, dass sich am Ortsrand nur Firmen ansiedeln dürfen, deren Branche die gewünschte Entwicklung des Einzelhandels in der Innenstadt nicht gefährdet.

Da man im Rathaus den Plan von Grundstückseigentümer Klaus Peter Uthmeier zur Ansiedlung eines Backshops auf seinem Grundstück (wir berichteten) nicht gutheißt, soll die vor einem Jahr verhängte Veränderungssperre verlängert werden. Für diesen Vorschlag aus dem Bauamt votierten die Politiker nun einstimmig ohne jede Diskussion. Endgültig beschließen muss die Sperre der Rat am 28. April. jl



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