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Zusätzliche Bauplätze zwischen Supermarkt und Schlesier- und Sudetenstraße / Baukonzept vorgestellt

Neuer Kindergarten am Sonnenhof

LÜGDE. Die Stadt Lügde wächst. Und weil mehr Nachwuchs prognostiziert wird, braucht Lügde einen weiteren Kindergarten. Der soll nun am Sonnenhof gebaut werden. Und zum 1. August 2019 an den Start gehen, kündigte Bauamtsleiter Gregor Günnewich den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planen und Bauen an.

veröffentlicht am 07.11.2018 um 18:51 Uhr

Zwischen dem Gebäude des Supermarkts vorne links und den Häusern rechts soll das Neubaugebiet Sonnenhof V entstehen. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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Als Standort geplant ist die Fläche oberhalb des Supermarkts am Sonnenhof. Denn zwischen Supermarkt und der Bebauung, die weiter oberhalb beginnt, ist genügend Platz, um dort einen angemessen großen Kindergarten zu bauen. „Die Fläche ist sogar so groß, dass wir dort noch ein knappes Dutzend Bauplätze ausweisen können“, erklärte Günnewich, als er den Plan der Verwaltung in der jüngsten Sitzung vorstellte.

Zwar sei es immer noch vorrangiges Ziel der Verwaltung, Baulücken im Innenbereich zu schließen und Leerstände in der Stadt und den Ortsteilen zu beseitigen, dennoch werden auch immer wieder gute Gründe genannt, Familien Plätze am Stadtrand anzubieten, auf denen sie sich etwas freier verwirklichen können als in der Enge der Stadt- und Ortskerne. Neue Bauplätze und auch der Kindergarten entstehen zwischen dem Bau des Supermarktes und der schon bestehenden Bebauung an der Schlesierstraße und der Sudetenstraße. Und die Außengrenzen der Bebauung werden nur ganz zaghaft nach Norden hin verschoben, so- dass sich das Baukonzept als Innenentwicklung darstellen lässt. Das hat Einfluss auf die Aufstellung des Bebauungsplans: „In diesem Fall kann die Bauleitplanung im beschleunigten Verfahren durchgeführt werden.“

Die neuen Gebäude sollen sich in das Gesamtbild am Sonnenhof einpassen. Das bedeutet, dass Zweigeschossigkeit die Bauweise der Wahl sein soll. Das Gebiet soll ausgewiesen werden als allgemeines Wohngebiet. Neben den Wohngebäuden sind darin zulässig Geschäfte und Lokale, die der Versorgung des Gebietes dienen, Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke. Einige Handwerksbetriebe, die das Wohnen nicht stören, dürften sich dort niederlassen. Und gegebenenfalls können auch Beherbergungsbetriebe zugelassen werden. In keinem Fall sind Anlagen für Verwaltungen, Gartenbaubetriebe oder Tankstellen gestattet.

Die Politiker haben auch das Menetekel der unschönen Baulücken diskutiert. Es ist bekannt, dass sich immer wieder Bürger Bauplätze als Investitionsgut oder Anlageform kaufen. „Das brauchen wir in diesem Fall aber nicht zu fürchten“, konnte der Bauamtsleiter die Politiker beruhigen. Denn das Land gehört der Stadt. „Und da können wir in den Kaufverträgen festhalten, dass innerhalb einer bestimmten Zeit nach Erwerb der Bau begonnen werden muss, ansonsten müssen die Käufer das Grundstück zurückgeben.“ Im Herbst des nächsten Jahres dürften alle Hürden genommen sein und die Baugrundstücke zum Verkauf angeboten werden. Als nächstes werden erst einmal die Öffentlichkeit und die Behörden beteiligt. Und wenn auch keine Umweltprüfung stattfinden wird, soll dennoch geschaut werden, ob bestimmte Tiere davon betroffen sind.



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