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Karneval im Lügder Klostersaal

Närrische Sportskanonen

LÜGDE. Die Gäste im Lügder Klostersaal hatten großen Spaß bei der Karnevals-Sitzung der Lügder Kolpingsfamilie unter dem Motto „Sportskanonen überall“ und jubelten den Akteuren zu.

veröffentlicht am 11.02.2018 um 14:43 Uhr

Sie gehören in jedem Jahr dazu: Einzug der Minifunken in den Lügder Klostersaal, wo sie von den Gästen klatschend empfangen werden. Foto: yt
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Carlhermann Schmitt Reporter
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„First of all: No Sports!“ Mit diesem Motto wird gerne Winston Churchill zitiert, der den Grund für sein hohes Alter angeben sollte. Zumindest zwiespältig scheint auch die Einstellung der Lügder Kolpingsfamilie dem Sport gegenüber zu sein. Zumindest wenn man Sara Maria, Johanna und Elisabeth Siegmann sah, die als „kurvige“ Damen dem Sport bestenfalls sporadisch zu frönen schienen.

Ganz anders die Minifunken, die Teeniefunken und die Funky Marries. Sie zeigten sich in sportlich herausragender Verfassung und hatten nicht die geringste Chance, die Bühne ohne Zugabe zu verlassen.

Um Sport drehte es sich bei der Büttenrede von Torben Blome bestenfalls in erweitertem Sinne, kläre er die Gäste doch auf, warum es Lügde am Nachwuchs gebreche. Ein zentrales Element seiner Betrachtung waren die Gaststätten. Schon alleine das Vorhandensein verhindere seiner Ansicht nach Ernsthaftigkeit der Bemühungen bei den berauschten Gästen. Erschwerend komme bei manch anderen die Rauchbelastung hinzu. Ob manche diese Einschätzung jetzt als Verhütungstechnik in Betracht ziehen, wurde nicht ausdiskutiert.

Anna Dylong, Paulina Schüttemeyer und Sara Berndt zeigten die hohe Kunst des „Kung Fu Fightings“. Foto: yt
  • Anna Dylong, Paulina Schüttemeyer und Sara Berndt zeigten die hohe Kunst des „Kung Fu Fightings“. Foto: yt
Verwirrende Beinarbeit, aber am Ende kommen die vier jungen Damen zusammen doch auf acht Füße. Foto: yt
  • Verwirrende Beinarbeit, aber am Ende kommen die vier jungen Damen zusammen doch auf acht Füße. Foto: yt
Die Männer von der Feuerwehr schwammen synchron. Foto: yt
  • Die Männer von der Feuerwehr schwammen synchron. Foto: yt

Katarina Klus und Angelika Busch gaben „Modern Talking“. Anna Dylong, Paulina Schüttemeyer und Sara Berndt zeigten die hohe Kunst des „Kung Fu Fightings“ zur Musik von Carl Douglas. Viel Beifall ernteten auch die Sketch-Einzeiler wie Sara Maria Siegmann, die einmal den Expander dehnte und dann meinte: „Genug für dieses Jahr.“ Eckhard Gördes gab den tuntigen Fußball-Nichtversteher, während Marlena daran zu verzweifeln schien, zu erklären, dass beispielsweise die Netze hier nicht zum Fischefangen genutzt werden.

Schon fast drei Stunden dauerte das Karnevalsprogramm, die Gäste waren schon heiser vom Grölen, Anfeuern und Jubilieren. Dann kamen die Jungs von der Feuerwehr. Sie hechteten elegant und schwammen synchron. Das Publikum war schon völlig aus dem Häuschen, als dann auch noch der Hai auftauchte, war kein Halten mehr. Es wurde zunächst um die Wette geschwommen, dann gekämpft und zum Schluss schien sich ein Feuerwehrmann mit dem Hai zu verbrüdern. So viel Spannung ließ sich dann nur noch mit einem gut gezapften Bier ertragen. Dabei holten die Gäste noch einmal richtig Schwung, um alle Akteure und Jörg Zöllmann, der das Programm souverän moderiert hatte, richtig zu feiern.

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