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Die Musikschule Lügde hatte zu ihrem Herbstkonzert mit Musikschülern in die „Marktscheune“ nach Elbrinxen eingeladen

Modern und populär

Lügde. Zum Bersten gefüllt war die Elbrinxer „Marktscheune“ am Freitagabend, als zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule Lügde zu ihrem diesjährigen Herbstkonzert aufliefen. Ganz klar, dass Eltern und Mitschüler neugierig waren, wie sich das lange Üben für dieses Ereignis auf der Bühne zeigen würde.

veröffentlicht am 25.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 22:41 Uhr

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Und die angehenden Virtuosen aus den Klassen für Klavier, Keyboard, Gitarre, Querflöte, Violine und Schlagzeug legten gleich mächtig los. Nach dem gemeinsamen Intro „Horch, was kommt von draußen rein“ durften die jungen Solisten ans Werk gehen, gestaffelt von den Anfängern bis hin zu den Fortgeschrittenen und mit doch teilweise schon einer erstaunlichen sicheren Performance. Auch wenn manche Stücke noch sehr ihren Übungscharakter zeigten, gab es doch mit Annika Heuer und Lara Mirschel vierhändig und danach von Lara Mirschel als Solistin am Klavier mit „Hello“ von Lionel Richie in der ersten Hälfte richtige kleine Highlights.

Die Ausrichtung der Lügder Musikschule an zeitgenössischer Musik dokumentierte sich in der Wahl der vorgetragenen Stücke, die häufig moderne und populäre Komponisten bevorzugte. Allerdings durften Klassiker wie Robert Schumanns „Wilder Reiter“ und Ludwig van Beethovens unvermeidliches „Für Elise“ nicht fehlen. „Wir wollen den Kindern die Freude an der Musik vermitteln“, erklärte Klavierpädagogin Inga Avakjan und betonte: „Dabei stellen wir uns auch in der Wahl der Stilrichtung qualifiziert auf die Wünsche und Bedürfnisse der Schüler ein.“

Es verwundert nicht, dass dann auch ganz professionell wirkende Ergebnisse auf die Bühne gebracht wurden. Max Weis bewies auf seiner elektrischen Gitarre mit „Fear Of The Dark“ dass er ein richtig starkes Solo beherrschte und mit dem voluminösen Background aus der Konserve mächtig Druck machen konnte, und Lea Rüsenberg legte, trotz der Beeinträchtigung durch einen Unfall, ein wunderbar moduliertes „See Yo Again“ von Wladimir Sterzer hin. Schade war nur, dass es im Eiltempo durch das Programm ging und auch gelegentlich die Moderationstechnik streikte.

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Sophia Heidenreich spielt „The Medallion Calls“.

Die jungen Musiker, die Ihre Auftritte mit Bravour absolviert hatten, fanden sich zum großen Finale alle wieder auf der Bühne ein und intonierten gemeinsam das Lied „Bunt sind schon die Wälder“.ar



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