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Warum Pyrmonter Polizisten an der Landesgrenze standen

Mobile Einbrecher im Visier: Kontroll-Aktion am Abend

Lügde/Bad Pyrmont. Wohnungseinbrüche sind zwar weder in der Osterräderstadt noch im benachbarten Bad Pyrmont das ganz große Thema. Die Zahl der Einbrüche in Lügde ist überschaubar: Für das abgelaufene Jahr liegen noch keine Zahlen vor. Aber für 2012 weist die Polizeistatistik „nur“ zwölf „Diebstähle in oder aus Wohnungen“ aus, wie es im Amtsdeutsch heißt. 2011 wurden allerdings nur sechs Taten aktenkundig. Denn weitab von der Autobahn schlagen – entgegen der bundesweiten Zunahme solcher Delikte – insbesondere reisende Einbrecher seltener zu.

veröffentlicht am 22.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:41 Uhr

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Die Opfer von Wohnungsdiebstählen oder gar -einbrüchen kann das aber nicht trösten. „Sie empfinden – neben dem zum Teil erheblichen Verlust von materiellen und ideellen Werten – vor allem das Eindringen von Fremden in die persönliche „Intimsphäre Wohnung“ auch als psychisch besonders belastend“, sagt Hameln-Pyrmonts Polizeisprecher Jörn Schedlitzki. Und er betont: „Die daraus resultierende Verunsicherung und Angst der betroffenen Geschädigten begründet die besonders sozialschädliche Wirkung dieser Straftaten.“

Weil die Statistik vor allem für die dunkle Jahreszeit zwischen Oktober und März eine Zunahme der Tageswohnungseinbrüche ausweist, dockte die Pyrmonter Polizei am Donnerstag an die Groß-Kontrollen in Lippe an. Lag der Schwerpunkt hier mehr in autobahnnahen Einbruchs-Brennpunkten wie etwa Bad Salzuflen, so kontrollierten die Beamten der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden am Donnerstag in der Zeit von 22 bis 23.30 Uhr diverse Autos, die zwischen Lügde und Bad Pyrmont unterwegs waren. Denn, so betonen Jörn Schedlitzki und sein Pyrmonter Kollege Claudio Schünemann, der die hiesige Kontrolle organisierte: „Straftäter halten sich nicht an Landesgrenzen!“

Ein klassischer Kunde „mit Tresor im Kofferraum“ ging ihm und den anderen Einsatzkräften an der Lügder Straße, aber auch während der Kontrollfahrten, zwar nicht ins Netz. Aber, so betont Polizeioberkommissar Schünemann: „Wenn sich herumspricht, dass die Polizei präsent ist, dann kann uns das nur recht sein. jl

Bis in den späten Abend hinein kontrollierten Polizeioberkommissar Claudio Schünemann (li.) und seine Kollegen den Autoverkehr zwischen Lügde und Bad Pyrmont. jl



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