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L 614 wird Gemeindestraße / Keine Kosten für Anwohner

Mittlere Straße rutscht gleich zwei Stufen tiefer

Lügde (jhe). Noch führt die Landesstraße 614 mitten durch die Lügder Kernstadt. Doch sobald die Umgehungsstraße freigegeben wird, wird sie zur neuen L 614. Die Ortsdurchfahrt wird dann in Teilen zur Gemeindestraße abgestuft, da sie ihre Bedeutung für den täglichen Durchgangsverkehr verliert. Die Stadt Lügde ist damit verantwortlich für die Unterhaltung und Instandsetzung der Abschnitte zwischen dem künftigen Süd-Kreisel an der Höxterstraße bis zum Marktplatz sowie für die Pyrmonter Straße, Abzweigung Kreuzstraße bis zum Nord-Kreisel.

veröffentlicht am 06.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

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Doch nicht nur die Stadt, sondern auch die Anwohner der betreffenden Teilstücke müssten im Falle einer Grunderneuerung oder erheblichen Verbesserung der Straße für die Kosten aufkommen. Bauamtsleiter Günter Loges versichert jedoch, dass die Anwohner seiner Auffassung nach „in den nächsten 20 Jahren keine Kosten befürchten“ müssten. Zwar werde noch rechtlich geprüft, ob das für die im Rahmen des Projekts „Lügde 2015“ geplante Umgestaltung der Mittleren Straße gelte. Aber Loges zeigt sich zuversichtlich, dass die Anwohner kein Geld beisteuern müssen, da die Straße bei der Umgestaltung nicht von Grund auf erneuert werde.

Stadt verhandelt über Ablösebetrag

Zunächst einmal muss die Straßenbauverwaltung die jetzige Landesstraße in einem funktionsfähigem Zustand an die Stadt Lügde übergeben. Welche Mängel zu beheben sind, soll laut Loges ein Gutachten klären, das im Laufe der nächsten zwei Monate erhoben werde. In diesem Zusammenhang solle auch vereinbart werden, ob die Fahrbahn an der Höxterstraße saniert oder ein Ablösebetrag von der Straßenbaubehörde gezahlt werde. Da die Höxterstraße und die Mittlere Straße bis zum Marktplatz ohnehin umgestaltet werden sollen, werde eher in Richtung Ablösebetrag verhandelt, sagt Loges und fügt hinzu: „An der Pyrmonter Straße steht aktuell kein Ausbau an.“

Eine weitere Änderung ist für den Abschnitt zwischen Marktplatz und dem zukünftigen Kreisverkehrsplatz Mitte (Abzweigung Kreuzstraße) geplant. Dieses Stück wird voraussichtlich die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten der Kreisstraße 64 herstellen (von Holzhausen nach Lügde und von Großenberg nach Lügde), die derzeit von der L 614 unterbrochen wird.

Einstimmig beauftragten die Mitglieder des Bau- und Planungsausschuss die Verwaltung der Stadt Lügde, mit dem Landesbetrieb Straßen NRW eine Vereinbarung zur Übernahme der jetzigen Landesstraße 614 zu treffen.

Aus Landesstraßen werden Kreis- und Gemeindestraßen:

Die Grafik zeigt, an welchen Abschnitten welcher Straßen in Lügde sich was ändert, wenn die Umgehungsstraße erst einmal fertig ist.

Grafik: Dana



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