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Wie Jugendliche in Kirchen für die Hilfsorganisation „Nangina“ sammeln

„Mitleid ist zu wenig“

Falkenhagen/Sabbenhausen (heb). Dass Kinder in den Armutsregionen Ostafrikas, Mittelamerikas und Indiens zur Schule gehen können und kranke Menschen vom Arzt behandelt werden – dafür setzen sich die Ehrenamtlichen von „Nangina“ seit nunmehr 29 Jahren ein. Was diese Hilfsorganisation von anderen unterscheidet, ist die aktive Werbung durch Jugendgruppen in Gottesdiensten. An jedem Wochenende sind in ganz Deutschland – von Sylt bis Bad Reichenhall – junge Menschen im Alter zwischen 9 und 20 Jahren im Einsatz und machen auf die Situation der Menschen in den inzwischen zwölf Projekten aufmerksam. Fast 100 Jugendliche sind viele Wochen im Jahr ehrenamtlich im Einsatz. Dabei werden die Gruppen immer wieder neu zusammengestellt, manche lernen sich erst vor Ort kennen. Seine Arbeit hat der Verein 1988 mit der Hilfe für ein 94-Betten-Krankenhaus im kenianischen Nangina begonnen, in dessen Einzugsgebiet 100 000 Menschen leben.

veröffentlicht am 18.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:21 Uhr

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